Konzert des Orchestervereins beschenkt schon vor den Festtagen

Von: cch
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Für die Zukunft gut gerüstet: Der Orchesterverein Kohlscheid zeigt sich beim Adventskonzert in der Herzogenrather Kirche St. Katharina von seiner besten Seite. Foto: Christoph Hahn

Herzogenrath. Schon vor der Bescherung haben die Aktiven des Orchestervereins Kohlscheid ihre Mitbürger reich beschenkt: mit dem Adventskonzert in der Kirche St. Katharina am Mark. Dirigent Patrick Körver und die Seinen boten ein abwechslungsreiches Programm, in dem neben (vor)weihnachtlichen Weisen auch klassische Rockballaden wie Procul Harums Hit „A Whiter Shade Of Pale“ nicht fehlten.

Nach kurzen Begrüßungen seitens des Hausherrn, Pfarrer Rainer Thoma, und des Orchestervereins-Vorsitzenden Jörg Balkowski stellten die Organisatoren die Zeichen auf Zukunft. Die jungen Musiker aus der Jugendabteilung bewiesen mit dem Ohrwurm „Jingle Bells“ und einem Arioso von Johann Sebastian Bach, dass das Training ihrer Ausbilderin Elisabeth Pieger bei Ihnen auf sehr fruchtbaren Boden gefallen und ihr Können alles andere als klein ist.

Die Erwachsenen trumpften ihrerseits groß auf und bewiesen mit der „Canzone di Francesco“, dass ihre Stärken in der Pflege eines weichen, warmen, dabei aber auch weiträumig wirkenden Klangbilds liegen. Adolphe Adams „Weihnachtslied“ zeigte zudem, dass diese Gesamtwirkung im Bereich des tiefen Blechs auf einem soliden Fundament fußt – eine Tiefe, die die Ohren erfreut und das Gemüt wärmt.

Der Erfolg des Konzerts, bei dem die Zuhörer neben dem Hauptschiff auch die beiden Seitenschiffe bis auf den letzten Platz füllten, basiert aber gewiss nicht nur auf der zukunftsorientierten Jugendförderung und der sensiblen Interpretation der Fortgeschrittenen.

Denn es gab an diesem Abend in St. Katharina nicht nur Gelegenheit zum Zuhören (was für die Musik, aber auch für die zwischen die Kompositionen eingestreuten Texte galt), sondern auch Gelegenheit zum (von Solistin Finja Bernau unterstützten) Mittun und Üben für das Singen unterm Christbaum – mit allseits bekannten Titeln wie „Leise rieselt der Schnee“ und dem abschließenden „Stille Nacht, heilige Nacht“. Ansonsten hatte das Programm etwas von einem Weihnachtsmenü: Vom Besten gab es reichlich.

Potpourris fanden, wie der Applaus zeigte, weithin Anklang. Da gab es zum Beispiel ein Medley mit englischen Weihnachtsliedern, der wenig später eine Zusammenstellung von Pop mit Bezug zum Christfest folgte. Aber egal, was sie auch spielten: Die ausführenden Künstler haben ihr Publikum schon Tage vor dem Heiligen Abend geschenkt, was sie am besten können – Klänge, die von Herzen kommen.

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