Konzert der Klavierklassen: Vor großer Kulisse gespielt

Von: ehg
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Zeigten ihr Können: die Mitglieder Konzert-Klavierklassen der Städtischen Musikschule Würselen mit Dozentin Alla Feldstein (links). Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Viele Eltern, Großeltern und Geschwister waren der Einladung zum Konzert der Klavierklassen der städtischen Musikschule gefolgt, so dass es im Saal des Alten Rathauses eng wurde. Darüber freute sich die Dozentin Alla Feldstein.

Sie hatte ihre Schützlinge mit großem pädagogischen Einfühlungsvermögen auf ihre Auftritte vor großem Publikum vorbereitet. Sie dankte den Besuchern, dass sie fleißig Teig mit ihren Kindern angerührt und Kuchen für die „Stärkung“ zwischendurch und nach dem Konzert gebacken hatten.

Der Gesamterlös war wieder für den Verein „Wir in Würselen“ bestimmt. Er trägt Sorge dafür, dass alle Kinder in den Schulen mittags gemeinsam am Essenstisch Platz nehmen können.

Von einem musikalischen Genuss zum anderen geleitete die Schülerin Kimberley Vu. Zur Einstimmung ließ Johanna Weber Weihnachtsglöckchen, komponiert von R. Krentzlin, läuten.

Kontrastreiches Programm

Zum ersten Mal mit von der Partie war Evelyn Kocergin, einmal mit dem „Ragtime Waltz“ und zum anderen mit dem dänischen Volkstanz „Sailor‘s Dance“, beide aus der Feder von C. Barratt. Santiago Higuera „servierte“ einen „Scherz“ und besang einen kleinen Igel, Stücke von D. Kabalewski.

Als Kontrast dazu gab es „Hedwig‘s Theme“, den Titelsong aus „Harry Potter“ von John Williams und Max C. Freedmans „Rock around the Clock“. Max Vasilkevic war in seinem Element.

Romantisch wurde es, als Carla Körfer „Italienisches Liedchen“ von P. I. Tschaikowsky einfühlsam intonierte. Aus sich heraus ging sie mit Johanna Weber vierhändig beim „Boogie for Two“ von G. Martin. Für reichlich Abwechslung war gesorgt. Eine neue virtuose Saite im Programm schlug Lara Rusin mit „Song from a Secret Garden“ von Yiruma auf. Zu „Holiday in Spain“ von W. Gillock lud am Flügel Alexandra Mai ein. „Rolling Stone“, ein Stück von G. Martin intonierte Simon Bosch.

Mit „Gavotte“ und „Leierkasten“, zwei anspruchsvollen Stücken von D. Schostakovitsch, stellte Selina Marchewka ihre musikalischen Qualitäten unter Beweis. Daniel Stiel erfüllte sich mit dem „Le Reve“ einen Wunschtraum, bevor Johanna Weber ein weiteres Mal in Erscheinung trat, diesmal solistisch mit „Deutsches Lied“ und „Neopolitanisches Tanzlied“ von P. I. Tschaikowsky.

Vivienne Vu bezauberte mit der „Sonatine G-Dur“ des dänischen Komponisten Friedrich Kuhlau. Vierhändig bot sie mit Johanna Weber „Romance und Rondo“ des Österreichers Anton Diabelli dar.

Nach der Pause ging es Schlag auf Schlag weiter, erst mit der „Sonatine C-Dur“, ebenfalls von Kuhlau. Der junge Pianist hieß dieses Mal Danillo Vasilkevic. „Remember“ von Yiruma brachte Lena Wagner zu Gehör und „Präludium“ von R. Gier Kimberly Vu. Es folgte Boyu Wu mit „The Black Pearl“, der Titelmusik zu „Fluch der Karibik“ von Klaus Badelt, und Tobias Schmitz mit „Bridge over troubled water“ von Paul Simon.

„Kiss the Rain“ war ein weiteres Stück des 1978 geborenen südkoreanischen Komponisten Yiruma, am Flügel Timo Bauser. Von der ersten Stunde an bei den Klaviermatinees mit von der Partie ist Lisa Tran. Sie brachte eindrucksvoll die Sonatine op. 36 No 6 von M Clementi zu Gehör.

Beim „Intermezzo“ des mexikanischen Komponisten Manuel M. Ponce“ grüßte Lang Lang, der weltberühmte chinesische Pianist durch Theo Guo. Am Ende spielten Lisa Tran und Kimberly Vu „Winterwunderland“ und „White Christmas“.

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