Konzert der Gesamtschule: 160 Musiker auf der Bühne

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Alsdorf. Die Gustav-Heinemann-Gesamtschule Alsdorf entführte mit der legendären „Musik am Klött“ das begeisterte Publikum auf eine musikalische Reise durch die unterschiedlichsten Stilrichtungen.

Die Besucher wurden im Pädagogischen Zentrum zunächst von verschiedenen künstlerischen Exponaten empfangen, die für den musischen Abend im Vorfeld von verschiedenen Kunstkursen unter der Leitung von Hilke Buck und Susanne Kaussen, Michaela Mertsch und Sigrid Lahn-Weidenhaupt gestaltet wurden. So konnte man den Namensgeber der Schule unter dem Motto „Gustav Heinemann meets Pop Art“ betrachten, oder sich bei verschiedenen Landschaftsaquarellen in die Ferne träumen.

Bei seinen einleitenden Worten freute sich der Schulleiter Martin May, unter den zahlreichen Gästen auch seinen Vorgänger, Volker Klüppel, begrüßen zu können. Anschließend übergab er das Mikrofon an Dr. Georg Kehren, der in gewohnt unterhaltsamer Art als Moderator durch das Programm führte.

Den Einstieg machte die neue Schülerband „No risk no fun“. Mit dem Titel „Stadt“ von Adel Tawil machten die Schüler des 6. und 7. Jahrgangs ihrem Namen alle Ehre und feierten ein gelungenes Bühnendebüt.

Die Schulband der Jahrgänge 10 und 11 begeisterte das Publikum als „The nameless“ mit ihrer Interpretation der Titel „Price tag“ und „Thinking out loud“. Im Anschluss an ihren Auftritt ging ein großes Dankeschön der Band an den Musiklehrer Udo Himmelmann, der die Schulbands seit Jahren betreut „und uns großartig unterstützt und vorbereitet hat. Wir ernten heute die Früchte seiner Arbeit“, waren sich die Bandmitglieder einig.

Einen Ausflug in die aktuellen Charts unternahmen Vicky Sieß und Yasmin Ronowski aus dem 10. Jahrgang, die mit ihrer sehr sinnlichen Interpretation des Titels „Stiches“ von Shawn Menes überzeugten. Das Duett wurde harmonisch von Philipp Steppert aus dem 11. Jahrgang auf der Gitarre begleitet.

Der anschließende Programmpunkt zeigte die Verbundenheit ehemaliger Schüler zur GHG. Unter dem Namen „The Unknown“ standen die Schwestern Karin und Theresa Esser gemeinsam mit Christian Reger und unterstützt von Stephanie Glanz, Jens Gossens und Yannik Moulin noch einmal auf der GHG Bühne. Sänger Christian Reger zeigte sich bei „Hello“ von Adele selbst sehr ergriffen und flashte dann mit „Flash misch“ von Mark Foster das begeisterte Publikum.

Die Schüler- und Lehrerband „United Jazz & Rock Ensemble“ überzeugte mit „Let it rain“ und dem Klassiker „Respect“, dem Spezial zum Weltfrauentag. Absolut stimmgewaltig und sehr überzeugend unterstützten sich Sänger Christian Reger und Sängerin Anne Joeris, die als eingespieltes Duett alle Stimmfacetten zum Ausdruck brachten.

Anschließend herrschte andächtige Stille, als Dilara Özkan aus der Klasse 8c ein türkisches Lied von einem erblindeten Dichter sang, das über den schmalen Weg im Leben erzählte. Großen Applaus erntete auch Dilaras Vater Musa Özkan, der seine Tochter auf der Saz begleitete.

Dann verzauberte in alter Tradition der Schülerchor unter Leitung von Michael Mohr und musikalisch am Flügel begleitet durch Paul Schroeder das gebannte Publikum mit einem breiten Repertoire.

Der Schülerchor der Jahrgänge 5 und 6 überzeugte mit einer gelungenen Interpretation des Titels „Ich bin ich“ von Glasperlenspiel.

Mit „Blue suede shoes“ gab der Schülerchor der Jahrgänge 5 bis 13 einen rockigen Einstand, der mit dem Klassiker „I am sailing“ gleich für den zweiten Ohrwurm sorgte. Mit dem Titel „Schrei nach Liebe“ der Punkrock Band „Die Ärzte“ war es dem Mittel- und Oberstufenchor ein besonderes Anliegen, gerade in der aktuellen politischen Situation eine deutliche Stellungnahme gegen Ausländerfeindlichkeit und rechtspopulistische Aktionen und Parolen zu geben.

Zum großen musikalischen Finale des Abends versammelten sich rund 160 Schüler und Lehrer im gemeinsamen Schulchor auf der Bühne und begeisterten das Publikum mit dem Queen-Hit „Bohemian Rhapsody“. „Der Chor hat das schwere und lange Stück mit vielen verschiedenen Stimmungen in allen Stimmen sehr gut umgesetzt“, freute sich der Chorleiter Mohr. Mit „The Rose“ transportierte der Chor sehr gefühlvoll die Botschaft des Films über das Leben der Sängerin Janis Joplin und die anschließenden Titel „Earth Song“ von Michael Jackson und „We go together“ verführten die Zuschauer zum Mitklatschen.

Das Publikum zeigte sich begeistert von dem kurzweiligen Abend mit der „Musik am Klött“.

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