Würselen - Konzept zur Nutzung des Alten Rathauses gefordert

Konzept zur Nutzung des Alten Rathauses gefordert

Von: ehg
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Würselen. Bereits Anfang des Jahres hatte die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zwei Anträge zur erweiterten kommerziellen Nutzung des Alten Rathauses gestellt.

Jetzt wurden sie zwar auf die Tagesordnung des Kulturausschusses gesetzt. Jedoch empfahl die Verwaltung, „zum derzeitigen Zeitpunkt von einer Beratung Abstand zu nehmen”.

Dazu hieß es: „Ziel der Überlegungen müsse es sein, die Zukunft des Kulturzentrums Altes Rathaus unter Berücksichtigung beziehungsweise trotz der drohenden Überschuldung des städtischen Haushalts nachhaltig und langfristig zu sichern.”

Hierzu zählten - so 1. Beigeordneter Werner Birmanns - nicht nur kulturelle Angebote, sondern auch der Fortbestand der Stadtbücherei sowie der Jugendkunst- und Musikschule. Im Rahmen einer Neukonzeptionierung sei eine Einbindung der Kulturstiftung unabdingbar.

Dass von der Verwaltung noch kein tragfähiges Konzept zur weiteren Vermarktung des Alten Rathauses vorgelegt wurde, rief nicht nur die Sprecherin der Bündnisgrünen, Anka Erdweg, auf den Plan. Für sie sei es nicht nachvollziehbar, dass sich die Stadt die daraus zu erzielenden Einnahmen entgehen lasse.

Ultimativ forderte sie bis zur nächsten Sitzung am 29. September „ein tragbares Konzept”. Dass in den Ferien belastbare Zahlen dafür ermittelt werden sollen, sagte Birmanns zu, ein Konzept, das über Jahre trage, sei bis dahin jedoch nicht zu erstellen.

In kleinen Schritten den Fortbestand des Alten Rathauses als Kulturzentrum zu sichern, regte daraufhin die Bündnisgrüne Ute Wendt an, wie im Antrag ihrer Fraktion gefordert.

Ausschuss-Vorsitzender Hans-Josef Bülles konnte nicht verstehen, warum auf die Kulturstiftung gewartet werden solle. Vermarktung und Kulturstiftung seien doch zweierlei Paar Schuhe.

Daraufhin der Beigeordnete: Er wolle ein groß angelegtes Konzept, damit das Alte Rathaus nicht eines Tages geschlossen werden müsse. „Wenn wir vor der Kommunalaufsicht bestehen wollen, dann müssen wir Butter bei die Fische tun!”

Was eine Erweiterung der Vermarktung anbetreffe, lege er sich nicht quer. Vielmehr sagte er die Vorlage eines Konzeptes nach den Ferien zu. Womit der Ausschuss am Ende leben konnte.

Für die Entwicklung eines Gesamtkonzeptes räumte er dem Beigeordneten einen größeren Zeitraum ein.
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