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Kommentiert: Vertrauen ist gefragt

Ein Kommentar von Karl Stüber

Verschwiegenheitspflicht der Ratsmitglieder und Teilhabe an der Erstellung des Leistungsverzeichnisses für den Bau der neuen Gesamtschule schließen einander nicht aus, sollte man zumindest meinen. Schnell sowie effektiv arbeiten und darüber die Klappe halten, lautet die Lösung, wenngleich dies der den Würselenern zugesagten Transparenz widerspricht.

Aber bevor das ganze Verfahren juristisch gekippt wird, muss sich Würselen auf die europaweiten Spielregeln einlassen. Es ist nachvollziehbar, dass der Stadtrat an der Erstellung der Vorgaben für die europaweite Ausschreibung beteiligt sein will.

Schließlich zeichnet er per Ratsbeschluss am Ende verantwortlich, wer letztlich ÖPP-Partner wird. Die Verwaltung hat ihrerseits ein Interesse daran, dass nach dem langen, allerdings auch von ihr zu verantwortenden Vorlauf endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden und das Leistungsverzeichnis nicht zeitraubend zerredet wird. Letztlich geht es in Würselen einmal mehr um Vertrauen zwischen Verwaltung und Politik.

Das ist nach der deftigen Debatte um die Qualität des Verwaltungsvorstandes im Zug der Neuwahl des Technischen Beigeordneten Till von Hoegen nicht besser geworden. Würselens Bürger und vor allem die Schulgemeinde namens Gesamtschule beobachten einmal mehr erstaunt die Diskussion. Verwaltung und Stadtrat: Baut jetzt bloß keinen Mist!

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