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Kommentiert: Über Verkehr und Energie

Ein Kommentar von Karl Stüber

Viele Wege führen nach Rom. Diese Aussage dürfte auch für viele andere europäische Städte zutreffen, so für London.

Im Neubaugebiet „Baesweiler Süd-West“ wird es aber keine Straße geben, die gemäß des europäischen Gedankens neben anderen Ländern an Großbritannien und diese Stadt an der Themse denken lässt. Das liegt am Brexit, also dem Entschluss der Briten, aus der EU auszutreten. Eine ziemliche Einbahnstraße ist das, wenn nicht sogar eine Sackgasse, befand der Baesweiler Stadtrat mehrheitlich.

Da kann man nicht so tun, als wenn nichts wäre. Wenn die Briten vorne raus wollen, dann sollen sie nicht hinten durch einen Schleichweg wieder reinkommen. Die Grünen unterlagen mit ihrem Ansinnen, zumindest einen Weg nach London zu benennen. Bleibt ja noch die Möglichkeit, später einmal einen der schön gestalteten Kreisverkehre der Stadt Baesweiler einer Kommune auf der Insel zu widmen, wenn sich die politische Großwetterlage entspannt hat, es in Europa nicht mehr so rund geht und es endlich wieder rund läuft. „Roundabouts“ (Kreisel) dienen ja auch dem besseren und sichereren Verkehrsfluss.

Apropos Verkehr! Strom könnte es als antreibende Kraft reichlich geben, gelänge es, die Kraft der Sonne im großen Stil anzuzapfen und anstelle von Diesel und Benzin in Fahrzeugen technisch ausgereift und kostengünstig zu speichern. Die Elektromobilität ist folglich ein wichtiges Thema. Da passt es gut, dass zu diesem Thema im Alsdorfer Energeticon ein großes Forum mit dem Titel „Nachhaltige Mobilitätsentwicklung“ organisiert wird.

Befasst sich doch dieses Dokumentationszentrum mit historischen (Gas, Kohle, Öl) und regenerativen Energieformen (Wasserkraft, Wind und Sonne) und liegt mit seinem Konzept voll im Trend, um die Energiewende plausibel zu machen. Viel Energie müssen Menschen bisweilen aufbringen, um den Partner fürs Leben zu finden. Glücklich sind die, bei denen es gleich so stark funkt, dass die Hitze der Liebe beide zusammenschweißt.

Bislang galt der Wonnemonat Mai als bevorzugter Hochzeitsmonat, weil der Frühling entsprechende Gefühle hervorbringt. Offenbar wird mittlerweile der Sommer bevorzugt. Eigentlich logisch, weil es da ja viel heißer zugeht. Ein angenehmes Wochenende!

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