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Kommentiert: Streikphase muss transparent bleiben

Ein Kommentar von Stefan Schaum

Streikt die Bahn, dann wird geschimpft. Züge kommen eh immer zu spät, plötzlich kommen sie gar nicht, Skandal! Doch fahren sie schließlich wieder, steigt man friedlich ein. Weil sich Lokführer und Fahrgäste nicht begegnen, fällt auch kein böses Wort. In Kitas ist das anders, da sind Erzieher und Eltern in Kontakt.

Was in langfristig bestreikten Einrichtungen passiert, ist daher fraglich. Das Beispiel Heidegarten zeigt: Solidarität wird von Eltern wohl nicht unendlich gewährt, langsam kippt die Stimmung. Werden berechtigt für bessere Bezahlung kämpfende Erzieherinnen zu Buhfrauen, denen man hinterher gram ist? Das gilt es zu verhindern. Raschere Verhandlungen, am Ende hoffentlich die Einigung – das ist das eine. Ein offener, informativer Umgang miteinander während des Streiks, das ist das andere!

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