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Kommentiert: Stellschrauben drehen, bis es quietscht

Ein Kommentar von Beatrix Oprée

Es ist ungewöhnlich, aber auch ein ganz klares Signal an die Politik, wenn der Bürgermeister in seiner Haushaltsrede den eingebrachten Etatentwurf am liebsten direkt schon wieder zur Makulatur erklären möchte: „Wir als Verwaltung haben unsere Hausaufgaben gemacht“, bringt er damit unmissverständlich zum Ausdruck.

Mit Blick auf die in Aussicht gestellten nachgeholten Jahresabschlüsse bis 2013, die einen Haushalt für 2016 zumindest aufgrund dieser Grundvoraussetzung genehmigungsfähig machen, ist das nachvollziehbar. Hier haben alle Beteiligten im Rathaus mächtig Gas gegeben.

Aber die Stellschrauben im Sinne eines nachhaltigen Sparkon-strukts so zu drehen, dass es vielleicht auch mal quietscht, möchte Christoph von den Driesch der Politik überlassen. Aus gutem Grund: Denn auch hier ist es an der Zeit, auf Lippenbekenntnisse Taten folgen zu lassen. Mal sehen, wer die Einladung des Ersten Bürgers zum Sparappell annimmt.

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