Nordkreis - Kommentiert: SPD wäre am Zuge

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Kommentiert: SPD wäre am Zuge

Ein Kommentar von Beatrix Oprée

Endlich kann die SPD auch noch einmal zum Zuge kommen bei der Besetzung eines Postens in Herzogenraths Verwaltungsspitze. Nach zwei verloren gegangenen Bürgermeisterwahlen und dem Coup der CDU im Mai 2013, als es darum ging, einen neuen Technischen Beigeordneten zu benennen.

Damals schien der Bewerber der seinerzeitigen rot-grün-roten Einstimmenmehrheit schon sicher im Sattel zu sitzen, da präsentierte CDU-Fraktionschef Reimund Billmann einen eigenen Kandidaten und beantragte im gleichen Atemzug geheime Wahl. Und siehe da: Einer (Umfaller-)Stimme aus dem rot-grün-roten Lager sei Dank wurde der Oppositionskandidat seinerzeit denn auch tatsächlich gewählt.

Dass dieser ein grünes Parteibuch hat, darüber sahen die Unionisten großzügig hinweg, dieser Fakt mag sogar als Argumentationshilfe für den „Umfaller“ gedient haben.  Doch so spektakulär Ragnar Migenda vor zweieinhalb Jahren auch ins Amt gehoben wurde – Erster Beigeordneter soll er nun nicht werden.

Denn damit ginge der heutigen großen Koalition aus SPD und CDU ein maßgebliches Argument verloren: auch deshalb nicht auf eine Neuausschreibung zu verzichten, weil man unbedingt einen Beigeordneten mit der Befähigung für den Höheren Dienst als Vertreter des hauptamtlichen Bürgermeisters in Verwaltungsangelegenheiten haben möchte. Dabei ungeachtet des Parteibuchs den besten Bewerber ins Boot holen zu wollen, beteuert die SPD.

Man darf gespannt sein.

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