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Kommentiert: Ritt auf dem Skalpell

Ein Kommentar von Karl Stüber

Konzentration und Spezialisierung, meist verbunden mit Stellenabbau, sind übliche Maßnahmen von Wirtschaftsunternehmen, um sich am Markt zu behaupten und Gewinn einzufahren. Das Medizinische Zentrum Würselen ist aufgrund der Entscheidungen der Anteilseigner dazu verdammt, Gewinn zu machen, um den Umbau zu finanzieren und die Kreditlinien zu bedienen.

Die Knappschaft-Bahn-See leiht Geld, will es aber zurück. Die Städteregion bürgt für weitere Kredite, will aber nicht als Geldgeber einspringen. Quartalsmäßig beäugt der Gutachter HHI die wirtschaftliche Entwicklung des MZ. Verläuft die nicht nach Plan, stehen die Investitionen, ja vielleicht das MZ auf der Kippe.

Die Umsetzung des Masterplans ist ein Ritt auf dem Skalpell, die Planung des weiteren Umbaus, wie sie jetzt der Aufsichtsrat berät, nicht minder. In den Augen der Anteilseigener ist offenbar René A. Bostelaar der richtige Geschäftsführer, sonst wäre sein Vertrag nicht verlängert worden.

Er steht für die weitere Konzentration von Einrichtungen am Standort Marienhöhe. Aber auch für die Nachfolgenutzung des Standorts Bardenberg als Zentrum für geriatrische Rehabilitation nebst barrierefreien Wohnungen. Nicht zuletzt die Patienten wollen schnell Klarheit.

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