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Kommentiert: Konkurrenz wächst

Ein Kommentar von Beatrix Oprée

Gut Ding will Weile haben, sagt der Volksmund. Und hat recht. Wo wie in Kohlscheid zukunftsweisend geplant werden soll, darf nichts über den Zaun gebrochen werden. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um bei Grundstücksverhandlungen einzuschlagen?

Respektive alternativ auf einen abgespeckten „Plan B“ umzuschalten, wenn der Kaufpreis zu hoch erscheint? Ein schwieriges Geschäft, keine Frage. Manchmal ist aber auch Mut gefragt. Nur wenige Meter jenseits der Grenze, in der Gemeinde Kerkrade, werden stadtentwicklungspolitisch zurzeit Nägel mit Köpfen gemacht. Großzügig sind dort Grundstücke erworben worden, um Neues zu entwickeln. Allerdings: Der Entwicklungsprozess ist auch hier nicht von heute auf morgen erfolgt, viele dicke Bretter waren zu bohren.

Doch letztlich hat es einen Befreiungsschlag gegeben. Natürlich kann Kerkrade auch mit Pfunden wuchern wie dem GaiaZoo, dem Continium und ganz neu Design-Museum. Aber auch das waren einmal Ideen, die mutig in die Tat umgesetzt wurden – und konsequent neuen Trends angepasst werden. Rodas niederländische Schwesterstadt möchte mit seiner Innenstadtentwicklung erklärtermaßen Strahlkraft über die deutsche Grenze hinweg haben. Will heißen: Was den Handel betrifft, haben die Akteure bereits verstärkte Konkurrenz angesagt. Und genießen nun durchaus ihren Vorsprung. Wer mithalten will, muss dem etwas entgegensetzen können.

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