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Kommentiert: Keiner hat verloren

Karl Stüber Karl Stüber

War das der Befreiungsschlag in Sachen Gesamtschulstandort? Kritisch betrachtet war die „Entscheidung“ pro Neubau „nur“ eine Willensbekundung, wenngleich zum Glück von einer eindeutigen Mehrheit getragen.

Letztlich sind die vor Baubeginn ermittelten Investitionsmittel entscheidend. Reichen die 28 Millionen Euro aus und welches Unternehmen errichtet für diese Summe den Neubau? Gut ist auf jeden Fall, dass Plan B klar ist: die Sanierung der Realschule.

Unerträglich wäre eine neue Debatte nebst Verzögerungen, wenn der Traum vom Neubau doch noch platzen sollte. Gibt es Gewinner, wer hat verloren? Im politischen „Geschäft“ eine wichtige Frage. SPD und CDU haben letztlich geschickt diese Frage beantwortet: Keiner hat verloren und beide können mit dem Kompromiss gut leben.

Bei allem Respekt vor der Opposition, die mit Recht auf die Beantwortung von noch offenen Fragen drängt, wäre ein Platzen der großen Koalition bei der Sitzverteilung im Rat für Würselen schlecht. Deshalb ist es gut, dass die GroKo die Belastungsprobe gemeistert hat. Denn weitere Baustellen gibt es zu Ende zu führen.

Dazu gehören zum Beispiel die Neunutzung des ehemaligen Singergeländes und überhaupt das Entwicklungskonzept Innenstadt sowie die Stärkung der Infrastruktur von Bardenberg und Broichweiden. Diese Schwergewichte sind nur gemeinsam zu stemmen. So sind die wahren Gewinner letztlich Würselen und seine Bürger.

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