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Kommentiert: Hertha verschließt die Augen vor der Realität

Ein Kommentar von Verena Müller

In einem mit 25 Seiten ungewöhnlich langen Beschluss hat sich das Verwaltungsgericht ausführlich den Argumenten der beiden gegnerischen Parteien – Hertha Mariadorf und Stadt Alsdorf – gewidmet.

Ergebnis: vernichtende Niederlage für Hertha. Aber das scheint dem Verein, der aus einer (!) Seniorenmannschaft und einem Ein-Mann-Vorstand besteht, egal zu sein. Wie bereits im Vorfeld berichtet, geht es letztlich nur noch um Geld. Zuschüsse fließen nur für aktive Jugendmannschaften und Pflege/Unterhalt eigener Sportanlagen.

Da es im ersten Punkt schlecht um Hertha bestellt ist, bliebe als Einnahmequelle und zur Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nur noch der Zuschuss für baulichen und gärtnerischen Unterhalt. 2016: insgesamt 7400 Euro. Unverhältnismäßig viel Geld, in Anbetracht der geringen Aktivenzahl, zumal es nicht die Aufgabe der Stadt ist, den Spielbetrieb zu finanzieren.

Alleine aufgrund der Ausführlichkeit des Gerichtsbeschlusses sollte man die Zeichen der Zeit erkennen und zur Einsicht gelangen, dass ein weiteres Prozessieren aussichtslos ist.

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