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Kommentiert: Früher warnen

Ein Kommentar von Karl Stüber

Die Hoffnung stirbt zuletzt. Und sie ist trotz aller Unkenrufe in Alsdorf nicht vom Tode bedroht. Mittlerweile nimmt das Konzept Formen an, mit dem die Stadt Alsdorf das von ihr keineswegs verschuldete Steuerdebakel bewältigen will.

Vielmehr hat sich wohl das Finanzamt selber ein Ei ins Nest und in die Brutstätten anderer gelegt. Die Rede ist von Betriebsprüfungen, die gerade bei größeren Unternehmen in Abstand von einigen Jahren mehr oder weniger regelmäßig anstehen. Natürlich hoffen dabei die autorisierten Steuereinnehmer, so nachträglich weitere Einnahmen erzielen zu können.

Aber im Gegenzug hat natürlich das geprüfte Unternehmen die Chance, seinerseits nicht absehbare Aufwendungen nun geltend zu machen – und wenn es vors Finanzgericht zieht, was allerdings dann dauert. Das ist nur gerecht, wenngleich für die von Steuereinnahmen abhängige öffentliche Hand bitter. Hier muss ein faires Frühwarnsystem her.

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