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Kommentiert: Die Situation ist für alle neu

Ein Kommentar von Beatrix Oprée

Es liegt in der Natur der Sache, dass sich irgendwann Reibungspunkte bilden, wenn ein System so selbstverständlich auf Säulen des Ehrenamts ruht, wie derzeit die Bewältigung des Flüchtlingsandrangs.

Das ist nur menschlich, und so soll, das betonen die Autoren, der vorliegende Brandbrief als konstruktive Anregung und keinesfalls als Spaltpilz verstanden werden. Das Schreiben untermauert vor allem auch eines: den Willen zur guten Kooperation mit allen Beteiligten.

Bis hinauf zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge können die Verantwortlichen in Deutschland froh sein, auf eine überwältigende Welle an Hilfsbereitschaft setzen zu können. Und darauf, dass die Helfer sich auch Gedanken über strukturelle Verbesserungen machen. Sie sind die Akteure an der Basis, werden mit vielfältigen Problemen unmittelbar konfrontiert. Dieser Einsatz Ehrenamtlicher im Zuge der Erfüllung vom Land übertragener Aufgaben ist für alle Kommunalverwaltungen neu.

Entsprechend muss sich das Wechselspiel von Zuständigkeiten und das Vertrauen in die Fähigkeiten Freiwilliger sowie deren Unterstützungsmöglichkeiten erst einspielen. Und das Wissen darum, dass nicht einfach so neue Hauptamtler eingestellt werden können. Das ist nicht nur in Herzogenrath so. Wird dort aber sicher gelingen. Denn Wertschätzung genießen die Helfer allemal.

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