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Ein Kommentar von Stefan Schaum

Wenn ein Forum allen offensteht, kann es auch mal passieren, dass keiner kommt. Oder nur wenige, wie jetzt beim Jugendparlament. Muss man da gleich von Fehlschlag sprechen? Nein.

Denn dass es durchaus Dinge gibt, die Jugendlichen in ihrer Heimatstadt auf den Nägeln brennen, machten selbst die paar Teilnehmer klipp und klar. Und die Jugendbeauftragte Nicole Ortmanns hat sich alles notiert: Die Adressen der verschmutzten Spielplätze und die Schulen, vor denen falsch geparkt wird. Jetzt werden die Jugendlichen darauf achten, dass Abhilfe geschaffen wird. Nur, wenn da was besser wird, werden sie sich auch ernst genommen fühlen.

Leicht dürfte es solch ein Parlament künftig dennoch nicht haben. Die Engagierteren unter den Schülern sind womöglich in den Schülervertretungen aktiv, die bald einen Jugendbeirat bestücken sollen. Ob diese Jugendlichen beide Angebote wahrnehmen? Fraglich. Auch sonst hat so mancher angesichts von Turboabi & Co. immer weniger Zeit, ein Parlament zu besuchen. Ein Online-Forum wäre denkbar. Gute Ideen sind gefragt – und rege Beteiligung kann sicher nicht schaden.

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