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Kommentiert: Alarmsystem fehlt

Ein Kommentar von Karl Stüber

Ärgerlich ist, dass im Neubau des Kultur- und Bildungszentrums zwei Tage lang unbemerkt Wasser aus einer defekten Leitung sprudelte, ohne dass das auffiel. Das wäre nicht passiert, wenn technische Vorkehrungen getroffen worden wären, die aber Geld kosten.

So hätten von vorneherein in Bereichen, in denen auf keinen Fall etwas hätte nass werden dürfen, die Wasserleitungen in einem doppelten Rohr ausgeführt werden können. Sinnvoll wäre eine elektronische Überwachung, die Druckabfall meldet, der auftritt, wenn Wasser austritt.

Das weit verzweigte Wasserleitungssystem hätte in abschottbare Segmente aufgeteilt werden können. Das alles wurde nicht gemacht, ist aber auch nicht bei einem solchen Bau vorgeschrieben, war seitens der Stadt und der GSG GS zu hören.

Ansonsten hätten die Versicherungen sicherlich darin ein Schlupfloch oder zumindest eine Chance auf Minderung ihrer Leistung gesehen und wohl genutzt. Die GSG GS will nun im Rahmen der „Neuinstallation“ prüfen, ob ein Sicherungs- bzw. Alarmsystem einbaut wird. Immerhin.

Übrigens: Vor Beginn der Sanierung des Neubaus wurden alle Trinkwasserleitungen, an die man nicht so ohne weiteres herankommt, unter strammen 10 bar Druck geprüft. Offen liegende Leitungen wurden akribisch beäugt bzw. ersetzt. Hoffentlich bleibt nun alles dicht.

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