Würselen - Komitee Würselener Karneval: Renate Worms neues Ehrenmitglied

Komitee Würselener Karneval: Renate Worms neues Ehrenmitglied

Von: ehg
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Abschied vom Amt: KWK-Vorsitzender Bürgermeister Arno Nelles (l.) ernennt die langjährige Geschäftsführerin Renate Worms (2.v.l.) zum Ehrenmitglied. Ehrenpräsident Hubert Pütz (6.v.l.) nimmt sie in den Ehrenrat auf. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Ein karnevalistisches Ereignis jagt in dieser kurzen Session das andere. Nur wenige Tage nach der stimmungsvollen Inthronisation des sympathischen Stadtprinzenpaares, Michael I. (Mallmann) und Heike I. (Mallmann-Jakobi), die – wir berichteten – die Herzen der närrischen Untertanen im Sturm eroberten, hatte das Komitee Würselener Karneval (KWK) seine Konsulinnen und Konsule zum Ordensfest in den Saal Mennicken eingeladen.

In seinem Namen bedankte sich Seine Tollität bei ihnen mit ihrem prinzlichen Orden dafür, dass sie auch in dieser Session wieder die Gestaltung des Volks- und Straßenkarnevals unterstützten. Für die „Herren der Schöpfung“ gab es obendrein noch ein „Bützchen“ Ihrer Lieblichkeit.

Neben ihnen stand eine Frau, die fast 15 Jahre lang viele Stunden ihrer Freizeit opferte, um das düvelstädtische Narrenschiff auch in turbulenten Zeiten in einen sicheren Hafen zu steuern, im Mittelpunkt des Geschehens: Renate Worms. Unter donnerndem Applaus ernannte KWK-Vorsitzender, Bürgermeister Arno Nelles, die langjährige Geschäftsführerin, die auch kommissarisch als Präsidentin in die Bresche sprang, als im wahrten Sinne des Wortes Not am „Mann“ war, zum Ehrenmitglied.

„Wir haben Dir sehr viel zu verdanken“, unterstrich er in seiner Laudatio. Der düvelstädtische Karneval würde heute nicht so dastehen, wie es heute der Fall sei, wenn Renate Worms nicht stets beherzt und zuverlässig zugepackt hätte. Auf Initiatve des damaligen „Ülle“-Präsidenten Dieter Pütz hatte sie für die Vorstandsarbeit gewonnen werden können. Als erstes Prinzenpaar habe sie Hansi Dahmen und Monika Fafflok betreut, erinnerte sich die Geehrte.

„Es war eine sehr schöne Zeit mit viel Arbeit“, verabschiedete sie sich mit einem lachenden, aber auch mit einem weinenden Auge. Sie verschwieg nicht, dass es auch schwere Tage gegeben habe. Am schönsten seien für sie die Auftritte mit dem jeweiligen Stadtprinzen in den Kindergärten und Schulen sowie bei den Caritas-Sitzungen für Menschen mit und ohne Handicap gewesen. Ihr schöner privater Grund von der Bühne abzutreten sei, dass sie Oma geworden sei.

Als weibliches Wesen wird sie künftig den KWK-Ehrenrat aufmischen, dem Ehrenpräsident Hubert Pütz sowie die Ehrenmitglieder Theo Kogel, Hans Schümmer und Herbert Krauthausen angehören. Womit sie der Pflege des Brauchtums in ihrer Heimatstadt erhalten bleibt. Sie appellierte an die Konsulinnen und Konsulen auch künftig das KWK in seinem Bemühen um einen lebendigen Volkskarneval zu unterstützen. „Bleibt ihm treu, ohne Euch können wir nicht existieren!“

Kulinarisch verwöhnt wurden die Sponsoren traditionell mit „Grünkohl und Mett“. Wieder einmal zog das Stadtprinzenpaar mit „Atemlos durch die Nacht“ seine begeisternde Stimmungsshow ab. Prinz Michael I. verlieh seiner Hoffnung Ausdruck, in der nächsten Session wieder einen Kinderprinzen proklamieren zu können. Zu Ehren des Prinzenpaares tanzte die Jugendgarde des Brauchtumsvereins „Linden-Neusener Klöös“. Auf die Pauke haute neben dem Herrscherpaar auch „Et fussig Renate“ (Dahlenburg), ebenfalls „us dr Lenge-Nöse“.

Zu Ehren der Konulinnen und Konsule legte das Mariechen der Prinzengarde, Melania (Kreutzer), einen temperamentvollen Tanz mit viel Charme aufs Parkett. Der Wermutstropfen: Auch sie wird sich Ende der Session nach 22 Jahren von der karnevalistischen Bühne verabschieden. Den Schlusspunkt unter einen kurzweiligen Ehrenabend setzten die Wöschelter Prinzen unter anderem mit ihrem Komitee-Marschlied „Jeck loss Jeck elans“.

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