Kölner „Stunker”drehen in Alsdorf ordentlich auf

Von: ssc
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Hoch die Beine, Jungs: Auch ei
Hoch die Beine, Jungs: Auch ein Geschlechterkampf auf Massageliegen war Thema beim Stunk-”Unplugged”. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Karneval ist, was man draus macht. Im Fall der „Stunker” aus Köln geht es deutlich in Richtung Kabarett. Die närrische Zeit hat ja ohnehin noch nicht begonnen.

Außerhalb der Session tourt derzeit ein Teil des Ensembles der Kölner Stunksitzung im „Unplugged”-Format. Die besten Nummern aus 27 Jahren und einige taufrische wurden jetzt auch in der Alsdorfer Stadthalle serviert.

Kostümiert war freilich niemand im Publikum - anders als im Kölner E-Werk, der Hochburg der anarchisch angehauchten Stunker-Truppe. Die grauen Bärte der Gäste im Saal waren durch die Bank echt, das Durchschnittsalter: gefühlte 50 Jahre. Das galt ebenfalls für die Akteure auf der Bühne, die mehr taten, als bloß ihre „olle Kamellen” aufzwärmen. Ob islamistischer Terrorismus, Bankenkrise oder Papstbesuch - auch aktuelle Themen wurden bissig angepackt. Und das im XXL-Format: Gut drei Stunden lang standen die Stunker auf der Bühne.
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