Klöös servieren ein buntes und lustiges Spektakel

Von: ehg
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Zum 35. Mal hatten die Linden-Neusener Klöös zu einer Nostalgiesitzung eingeladen: Es herrscht tolle Stimmung im Saal auch beim Auftritt von Gert I. mit Gefolge. Foto: W. Sevenich

Würselen. Zum 35. Male ging bei den Linden-Neusener Klöös in der Festhalle der Broicher Siedlung eine Nostalgiesitzung über die Bühne. Nach einer Stärkung durch Kaffee und Kuchen wurde durch den singenden Präsidenten Hans Maaßen mit dem Black Fööss-Titel „Jetz sin mer all widder he“ die Tür zu Jubel, Trubel, Heiterkeit weit aufgestoßen.

Mit „Wunderbar“ von den „Räubern“ versetzte Maaßen sein närrisches Publikum in Schunkelstimmung. Locker vom Hocker servierte Ehrenpräsident Hans Sinken das vierstündige farbenprächtige und abwechslungsreiche karnevalistische Spektakel. Mit netten Tänzen in Rot und Weiß setzten sich das Solomariechen Nina (Knöpel) und die Minis – sie gaben vor großem Haus ihr Debüt – eindrucksvoll in Szene.

Pointen hagelte es nur so, als „Ne Tulpenheini“ (Roland Paquot), ein Import aus Eupen, vom Leder zog. Da blieb kein Auge trocken vor Lachen. Das Komitee Würselener Karneval war mit Kinderprinzessin Michelle (Sedano) in Begleitung ihres Hofstaats und der WKV-Jugendabteilung zur Stelle. Da hieß es nur noch „Denn wir wolln all nur danze“, eine tolle Performance, die mit viel Beifall bedacht wurde.

Die Prinzessin der Düvelstadt verlieh ihren Orden an Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders, der vor 40 Jahren als Kinderprinz in der Broicher Siedlung das Narrenzepter schwang. Tanja Rubin, die Schlagerqueen der „Burggrafen“, legte mit „Ich liebe das Leben“ (Vickie Leandros) nach. Ganz nach dem Geschmack des Publikums war auch ihr Medley, angereichert mit bekannten Oldies. Das Stimmungsbarometer schlug immer weiter aus. Dass bei den „Klöös“ die Post abging, dafür sorgte auch Stadtprinz Gert I. (Kempf) mit Disney-Hofstaat und Prinzengarde-Streitmacht beim seinem Gastspiel.

„E mal Prinz zu senn“ war für ihn einfach wunderbar. Für seinen begeisternden Empfang bedankte er sich durch Mariechen Ramona (Krönchen) und die WKV-Tanzgarde, die durch ihre tänzerischen Leistungen überzeugten. Das Kommando hatte neben KWK-Vize Heinz Paffen der Kommandant der Garde, Michael Mallmann. Der Tanz der Klöös-Garde wurde nicht weniger mit viel Beifall bedacht, ein schöner Lohn für Trainingsfleiß im Laufe eines langen Jahres. In seiner gelungenen Reimrede plauderte „Dr Lange“ (Alfred Wings) umwerfend aus seinem Familienleben.

Dabei wurde bei den Närrinnen und Narren im Saal das Zwerchfell gehörig strapaziert. In die Metropole des rheinischen Karnevals entführte mit ihren kölsche Stimmungsliedern Laura Wings (Eschweiler). Es durfte gesungen und geschunkelt werden. Klöös-Mariechen Janina tanzte sich rassig und charmant in die Herzen des Auditoriums, eine echte Augenweide.

Dann hieß es „Öcher Jeck fiere mit de Börjerwehr Vampire“. Aufmarschiert war die Stadtwache aus der Kaiserstadt, die in Begleitung eines Musikzuges Muckertum und Griesgram den Kampf ansagte. Dabei hinterließ sie in ihren schmucken Uniformen einen nachhaltigen Eindruck.

Mit spritzigen Zankereien brachte das Duo „Schlabber & Latz“ das Narrenvolk älterer Semester zum Lachen.

Einen letzten Glanzpunkt setzten die „Hölze Päed“ mit ihrem Prinzen Jarek I. (Kosch) unter ihrem Präsidenten Hans-Josef Bülles und der schwarzgelbe, von Ingo Pfennings kommandierte Baadeberger Buhei mit Prinzenpaar Stefan I. und Birgit I. (Kaiser). Das Finale war farbenfroh eingeläutet. Auf ein Neues in der nächsten Session mit den „Klöös“!

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