Klinkheider Bundesprinz genießt den Fackelzug

Von: fs
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Prunkvolles Geleit: Verena Dietrich und Bundesprinz Andreas Dietrich, hier mit Brudermeister Franz-Josef Kemp (r.) wurden mit einem Fackelzug durch Klinkheide geführt. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Bundesprinz Andreas Dietrich genoss sichtlich das Bad in der Menge, als ihm unter den Klängen des Spielmannszugs der freiwilligen Feuerwehr Stolberg Abordnungen aus dem Landesverband und zahlreichen Vereinen ihre Aufwartung machten.

Bundesprinz Andreas Dietrich wurde in Begleitung seiner Schwester Verena abgeholt und mit einem Fackelzug durch Klinkheide ins Vereinslokal Zum Backhaus begleitet. Der junge Mann hatte allen Grund zu Strahlen, als er die vielen Gratulanten im festlich herausgeputzten Vereinsheim erlebte, die Brudermeister Franz-Josef Kemp von der St.-Martinus-Bogenschützengesellschaft Klinkheide begrüßte.

Für den Landesverband der Armbrustschützen gratulierte Bundesmeister Simon Robert, er hatte das Bundeskönigspaar Marlene und Günther Hansen aus Herzogenrath-Kohlberg und den Bundesschülerprinz Dominik Eschmann aus Niederforstbach mitgebracht. Für den internationalen Verband Deutschland-Holland gratulierte Thomas Kärger. Es war das sechste Mal in der 130-jährigen Geschichte der St.-Martinus-Schützen – zuletzt im Jahre 1988 –, dass auf einen Bundesprinzen angestoßen werden konnte.

Das ist Familiensache

Den Erfolg, den der jüngste Bundesprinz bisher feiern konnte, zeichnete Bürgermeister Christoph von den Driesch nach. Vor zwei Jahren trat der heute 19-jährige Andreas Dietrich aktiv der Bruderschaft bei. Die ganze Familie Dietrich ist mit den Schützen tief verwurzelt. Viel Zeit verbrachten Andreas, Vater Robert – seit 28 Jahren Mitglied der Schützen und mehrfacher König –, Schwester Verena, amtierende Ehrenprinzessin und Bruder René, amtierender Grenzlandprinz, auf der Schützenwiese.

Es stellten sich erste Erfolge ein, in diesem Jahr nahm Andreas Dietrich zum zweiten Mal am Prinzenschießen teil und konnte den Holzvogel von der Stange holen. Als es dann zum Bundesprinzenvogelschießen in Aachen-Hitfeld kam, schoss er den schmalen Streifen, der vom Vogel noch übrig geblieben war, mit einem gekonnten Meisterschuss von der Stange und holte sich damit den höchsten Würdentitel, den man als Jungschütze im Landesverband erreichen kann.

Bürgermeister Christoph von den Driesch gratulierte dem Krankenpfleger in Ausbildung, der auch sozial stark engagiert ist. So ist er ein großer Mitstreiter beim THW.

Der Bürgermeister wünschte, dass die Bruderschaft Klinkheide die begonnene Aufbauarbeit bei der Jugend erfolgreich fortsetze. Nach dem offiziellen Teil wurde der restliche Abend auf Wunsch des Bundesprinzen mit einer fröhlichen Karaokeveranstaltung fortgesetzt.

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