Kleinkind durch Bisse verletzt: Es war der eigene Hund

Von: red/pol
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Das Kind musste ins Klinikum gebracht werden. Foto: Harald Kroemer

Alsdorf. Eine Woche, nachdem ein dreimonatiges Kleinkind in Alsdorf durch Hundebisse verletzt worden war, gab die Polizei neue Informationen zu dem Vorfall bekannt. Es stellte sich heraus, dass es kein wie von der Großmutter angegebener freilaufender fremder Hund war. Im Gegenteil: Es handelte sich offenbar um das eigene Tier.

Nach den Ermittlungen der Polizei hat sich der Sachverhalt also anders als zuerst von der Großmutter geschildert dargestellt. Warum die Frau der Polizei die Geschichte vom freilaufenden Hund auftischte, ist nicht bekannt. Gegen sie wird nun wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

Das Kleinkind ist indes auf dem Weg der Besserung, die Wunden seien gut verheilt. Der braun-schwarze Hund kam letzte Woche auf den Kinderwagen zugestürmt, mit dem die 55-jährige Großmutter aus Alsdorf unterwegs war, und sprang daran hoch.

Der Vorfall ereignete sich gegen 11.30 Uhr auf einem Feldweg zwischen Begau und Merzbrück, auf dem die Frau mit ihrem Enkelsohn spazieren ging. Der kleine Junge wurde durch Bisse des Hundes verletzt und musste zur Behandlung ins Aachener Uniklinikum gebracht werden.

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