Klassiker mit Songs der Beatles vermählt

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„Von Bach bis Beatles“: Das Neue Orchester Aachen unter Leitung von Felipe Canales (vorne r.) verzauberte das Publikum in der einzigartigen Atmosphäre des Energeticons. Foto: Yannick Longerich

Alsdorf. Das Neue Orchester Aachen (NOA) hatte im Energeticon Alsdorf zu seinem ersten Konzert des neuen Jahres unter dem Titel „Von Bach bis Beatles“ geladen.

Dirigent und Orchestermeister Felipe Canales erläuterte mit charmantem spanischen Akzent den Besuchern die Entstehung der zunächst ungewöhnlich anmutenden „Vermählung“ der klassischen Werke von Bach, Tschaikowsky und Rimski-Korsakow mit modernen Songs der Beatles.

„Der aktuelle Titel spiegelt das Konzept des NOA wider. Wir proben für zwei Programme im Jahr und spielen Stücke verschiedenster Musikarten. Besonderer Wert liegt dabei auf dem Versuch, Grenzen zu übertreten und Stücke neu zu interpretieren.“

Mit dem „Tanz der Gaukler“ von Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow begann das Orchester seine Aufführung und legte einen vielversprechenden Start hin. Das im Anschluss folgende Violinkonzert in A-Moll von Johann Sebastian Bach ließ allem voran die Streicher glänzen. Selbstverständlich gab aber das Ensemble als Einheit ein bravouröses Bild ab. Die Solo-Violine wurde filigran von Benita Schlenker gespielt. Ihr Solo wurde mit langanhaltendem Applaus quittiert.

Traditionelles und Innovatives

Mit Auszügen aus Tschaikowskys „Der Nussknacker“ endete der klassische Teil des Konzerts. Dirigent Felipe Canales wandte sich ein zweites Mal an das Auditorium und gab verschmitzt den Tipp, dass die nun folgenden Stücke der Beatles durchaus zum Mitklatschen anregen würden.

Die Stücke „Eleanor Rigby“, „The long and winding road“, „Blackbird“ und „All you need is love“ von John Lennon und Paul McCartney bildeten das Programm der „Beatles-Session“, bei der das Publikum dem Tipp des Dirigenten ohne Umschweife nachkam. Vereinzelt wurde auch mitgesungen.

Das Crossover und die ganz eigene Industrie-Atmosphäre im Energeticon erzeugten einen perfekt abgestimmten Kontrast aus Klassik und Moderne, Traditionellem und Innovativem. Der sympathische Maestro dankte Besuchern und Musikern aufs herzlichste.

Nach tosendem Applaus und lautstarker Zugabe-Aufforderung verabschiedete sich das Orchester mit einer Wiederholung des Klassikers „All you need is love“ von seinem Publikum in die Nacht.

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