Kita St. Castor Alsdorf: Ausbau zur U3-Betreuung

Von: Holger Bubel
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Das ist also ein Richtkranz: Bevor dieser mit dem Kran hoch in die Lüfte gezogen wurde, nahmen ihn die Castor-Kinder ganz genau unter die Lupe. Ergebnis: ein toller Kranz. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Für ein paar Stündchen ließen die fleißigen Handwerker, wie sie zuvor noch von den rund 70 Kindern der Kita St. Castor im gleichnamigen Lied lobend und kräftig besungen wurden, die Arbeit ruhen. Es gab nämlich einen Grund zu feiern: Richtfest.

„Und nicht nur das, wir können auch Bergfest feiern, denn im Frühjahr soll alles fertig sein“, zollte auch Kita-Leiterin Anja Herten allen Beteiligten an der Erweiterung des Bestands um insgesamt vier Anbauten zur U3-Betreuung höchstes Lob. Ein solches ging auch an die Eltern, schließlich wird der Kita-Betrieb bei parallel laufenden Bautätigkeiten zwangsläufig beeinträchtigt: „Die meckern nicht, die packen mit an!“

„Kirche ist wichtiger Partner“

Die bis dato für eine U3-Betreuung untaugliche kirchliche Kita soll im kommenden Jahr mit zwölf, eventuell sogar mit 18 Plätzen für die kleinsten Kita-Besucher Alsdorf die 35-Prozent-Abdeckungsquote sichern. „Die katholische Kirche ist ein ganz wichtiger Partner für die Stadt, ohne sie hätten wir die Betreuungsquote für Unter-Dreijährige nicht geschafft“, dankte auch Alfred Sonders im Rahmen der Feierlichkeiten, zu denen auch der Richtkranz, begleitet von fröhlichem Kindergesang, in die Lüfte gehoben wurde.

Die Kita St. Castor ist die neunte und damit letzte Kita in Trägerschaft des Katholischen Kirchenverbandes Alsdorf, die zur U3-Betreuung um-, beziehungsweise ausgebaut wird. Den Erfordernisse der ganz Kleinen entsprechend wird „St. Castor“ zukünftig mit Ruhe- und Wickelräumen sowie ganz neuen sanitären Einrichtungen ausgestattet sein, die Gruppenräume werden erweitert. Auch der Eingangsbereich der Kita wird aufgemöbelt, eine neue Küche und ein Personalraum sollen den Erzieherinnen die notwendige Logistik bieten. Zudem wird ein Gruppenraum zum Mehrzweckraum umgestaltet.

Pfarrer Konrad Dreeßen fragte eher rhetorisch: „Kann eine Gemeinde besser investieren, als in ihre Kinder?“ Der Pastor konnte noch ein weiteres Schmankerl zu den Feierlichkeiten hinzufügen. Bei den Erdarbeiten wurde der „Grundstein“ gefunden – eine Urkunde, eingerollt in einem Rohr – mit interessanten Fakten aus dem Jahr 1956.

„Wir werden diese Urkunde ergänzen und dann wieder vergraben“, verkündete Pastor Dreeßen den Kindern und vielen Eltern, die zu der Feier in die Einrichtung gekommen waren.

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