Würselen - Kita „In der Dell” jetzt größer und noch schöner

Kita „In der Dell” jetzt größer und noch schöner

Von: jk
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Bei der Einweihungsfeier der frisch renovierten und umgebauten Kindertagesstätte „In der Dell” sangen die Kinder Lieder.

Würselen. Größer, schöner, besser ist die städtische Kindertagesstätte „In der Dell” geworden. Nach einem Jahr Um- und Anbau hat die Einrichtung ihre Neueröffnung gefeiert. Vor allem wegen der Raumerfordernisse für die U3-Betreuung war eine Erweiterung nötig geworden.

Und auch eine energetische Sanierung stand bei dem Gebäude aus dem Jahr 1975 dringend an. „Allein durch die komplette Dachsanierung können Sie jetzt den Energiebedarf um 60 Prozent gegenüber vorher reduzieren, 70 Prozent bei Fenstern und Türen, 67 Prozent bei der Fassade”, rechnete der städtische Fachbereichsleiter Karl Weyers in seiner Rede beim Fest vor.

„Vorher befanden sich die Heizkörper in Nischen, in manchen Räumen zog kalte Luft durch die Fenster”, freute sich Tagesstätten-Leiterin Elisabeth Doum über die Verbesserungen. Doch nicht nur optimiertes Raumklima haben Team und Kinder gewonnen, sondern viel mehr Platz. 100 Quadratmeter sind angebaut worden, und so konnten mit Hilfe zusätzlicher Umbaumaßnahmen insgesamt vier Räume gewonnen werden. „Jetzt haben unsere kleinsten Kinder einen geeigneten Schlafraum.

Es gibt einen zusätzlichen Gruppenraum und ein großes Besprechungszimmer für die Erzieherinnen”, sagte Doum, die den Pädagogen Alfred Schäfer zitiert: „Der Raum ist der erste Erzieher.” Denn es sei sehr wichtig, dass die Kinder sich in Räumen aufhalten, in denen sie sich wohl fühlen und in denen sie ihre Bedürfnisse ausleben können: spielen, toben, ruhen. Frohe, helle Farben dominieren die Gruppenräume, und selbst das schöne, große Außengelände hat gewonnen. Hier hatte der Förderverein schon vor dem Umbau für eine naturnahe Gestaltung und neue Spielgeräte gesorgt.

Derzeit besuchen 75 Kinder, davon sechs unter Dreijährige, die Tagesstätte. „Die Nachfrage an U3-Plätzen ist immer größer geworden”, weiß Doum, die in der Einrichtung seit der Gründung des Kindergartens arbeitet. Für das nächste Jahr stehen schon zehn Familien auf der Warteliste, nur die Hälfte dieser Kinder kann aufgenommen werden. Die Kinder kommen hauptsächlich aus dem unmittelbaren Umfeld Linden-Neusen.

Doch einige Kinder aus Euchen, Broichweiden oder Würselen-Mitte werden ebenfalls hier betreut. Entspannt und glücklich zeigte sich das Team bei der Einweihungsfeier, froh, die mühselige Umbauzeit überstanden zu haben. Wie die Festgäste, unter ihnen Bürgermeister Arno Nelles, hautnah erleben konnten, hatten sie aber doch das beste aus dieser Zeit gemacht. Eins von den eigens einstudierten Liedern, das die Kinder im Foyer vortrugen, handelte vom Hämmern. Mit ihren imaginären Hammergeräten schlugen die Kinder den Takt zum Baustellen-Text - Lärm und Staub können Kinder eben auch spaßig finden.
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