Alsdorf - Kita-Bau: „Kuchen“ soll komplett rund werden

Kita-Bau: „Kuchen“ soll komplett rund werden

Von: Stefan Schaum
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Noch ist der gefrorene Boden viel zu hart: Für den Fototermin zum Umbaustart nahmen die Kleinen des Familienzentrums Florianstraße dennoch Maß. Unterstützt von den Landtagsabgeordneten Eva-Maria Voigt Küppers (SPD, Mitte) und Hendrik Schmitz (CDU, r.) Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Bald ist der „Kuchen“ komplett: Im Rundbau des städtischen Familienzentrums Florianstraße wird im Zuge des Erweiterung der Betreuung Unter Dreijähriger (U3) das letzte keilförmige Tortenstück eingefügt. Dort, wo derzeit noch der Haupteingang ist, soll in den kommenden Monaten ein sechster Gruppenraum entstehen.

Der symbolische erste Spatenstich dafür blieb angesichts des steinhart gefrorenen Bodens zwar eine recht kurze Angelegenheit, doch der erneute Wintereinbruch soll den Zeitplan nicht gefährden. Bis August soll die Grund- und Stadtentwicklungsgesellschaft die Erweiterung realisiert haben. Ein flottes Tempo, das zum einen der Holzständerbauweise des 1989 eröffneten Gebäudes geschuldet sei, zum anderen der gründlichen Vorbereitung seitens des Jugendamtes, wie es zum Startschuss des Ausbaus hieß.

Boden komplett erneuert

Auf 170 zusätzlichen Quadratmetern Fläche sollen ein Gruppen- und ein Nebenraum für zehn U3-Plätze entstehen, dann können in Alsdorfs größter Kita ab August 110 Kinder betreut werden. Weichen muss im Zuge des Ausbaus der Eingang – ein neuer wird im Bereich des Personalraums entstehen, der in einen derzeit umgenutzten Innenhof im Gebäude wechselt. Auch sonst wird sich im Inneren einiges ändern, denn der gesamte Holzboden soll ausgetauscht und durch Linoleum ersetzt werden. Zudem wird die Fassade einen neuen Anstrich bekommen. Alles in allem sollen die Arbeiten mit 475 000 Euro zu Buche schlagen.

Quote wird erreicht

Die letzte räumliche Erweiterung soll ab August eine U3-Betreuungsquote von gut 35 Prozent garantieren. „Wir haben in der Stadt jeden Cent zusammengekratzt, damit wir das schaffen“, sagte Bürgermeister Alfred Sonders, der in der Kita von den Kindern musikalisch begrüßt wurde: mit einem Bau-Rap. „Kommt, wir bau‘n ‘ne Gruppe“ an, sangen die Kinder, die sich anschließend mit Plastikschaufeln auch am ersten Spatenstich versuchten. Dass die U3-Förderung Chefsache ist, wurde nicht nur durch geballte Anwesenheit der Alsdorfer Politik- und Verwaltungsschaffenden deutlich. Auch die Landtagsabgeordneten aus dem Nordkreis, Eva-Maria Voigt-Küppers (SPD) und Hendrik Schmitz (CDU), griffen gern zum Spaten.

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