Alsdorf - Kirchenchor blickt auf seine 100-jährige Geschichte

Kirchenchor blickt auf seine 100-jährige Geschichte

Von: r
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Der Kirchenchor Herz-Jesu Kellersberg im Jubeljahr: Pastor Konrad Dreßen (Mitte) feierte mit den Festgästen einen Gottesdienst, der von den Sängerinnen und Sängern musikalisch gestaltet wurde. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Im Rahmen eines eindrucksvollen Festes feierte der Kirchenchor Herz-Jesu Kellersberg sein 100-jähriges Bestehen. Hierzu hatte der Chor unter Vorsitz von Werner Ringens eine zwar kleine aber inhaltsreiche Festschrift herausgegeben.

Hiernach erfolgte nach dem Bau von Kellersberg I im Jahre 1906 bereits 1914 die Einsegnung der neuen Kirche durch Dechant Brandt und die Gründung des Kirchenchores, damals auf dem Namen St. Cäcilia. Er bestand zunächst nur als reiner Männerchor, aus dem im Jahre 1921 ein gemischter Chor unter der Leitung von Lehrer Görtz wurde. Bis zum Kriegsende wechselten noch mehrmals die Chorleiter unter dem Vorsitzenden N. Offermanns.

Nach dem Kriege übernahm im Jahre 1946 Karl Allelein bis 1957 die Chorleitung. In dieser Zeit nahm der Chor auch den Namen der Pfarrgemeinde Kirchenchor Herz-Jesu Kellersberg an. Es folgten bis heute weitere acht Chorleiter. Seit dem Jahre 2008 führt bis heute Chorleiter Georg Vorhagen erfolgreich den Taktstock. In der Festschrift nimmt er gemeinsam mit dem Vorsitzenden Werner Ringens einen Rückblick auf die 100-jährige Chorgeschichte. Auch Pastor Konrad Dreeßen würdigte den Jubelchor. Er stellte fest: „Wir brauchen – gerade in größer werdenden pastoralen Einheiten – Gemeinschaften, in denen Menschen ihren Glauben leben, in denen sie Heimat erfahren und in denen sie Menschen treffen, die gemeinsam mit ihnen im Glauben unterwegs sind.

Die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores Herz-Jesu sind eine solche Gemeinschaft, die zum Lob Gottes und zur Freude der Menschen singt und dem Glauben Ausdruck verleiht.“ Und dies stellten der Jubelchor dann gemeinsam mit allen anderen Chören der Pfarrgemeinden St. Castor und Johannes XXIII. beim Festgottesdienst in der Gemeindekirche eindruckvoll unter Beweis. Die Chöre hatten sich unter der Gesamtleitung von Georg Vorhagen intensiv vorbereitet und brachten die Messe von Charles Gounod in C-Dur, mit Rudolf Casper und Josef Voussen an der Orgel, zu Gehör.

Pastor Konrad Dreeßen dankte für die herzergreifende Leistung unter starkem Beifall der Kirchenbesucher. Hierzu zählten auch Bürgermeister Alfred Sonders, sein Vertreter Heinrich Plum, Bundestagsabgeordneter Helmut Brandt und nicht zuletzt der langjährige frühere Pastor Erich Wittig. Nach dem Gottesdienst konnte Vorsitzender Werner Ringens neben den rund 150 aktiven Chormitgliedern der Chorgemeinschaft neben vielen weiteren Besuchern im Gemeindezentrum begrüßen, die noch lange fröhlich vereint den runden Geburtstag feierten.

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