Würselen - Kirche St. Pius X wird für 360.000 Euro saniert

Kirche St. Pius X wird für 360.000 Euro saniert

Von: clg
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Richard Klein, Ex-Kantor in St. Sebastian, und der Holzwurm: Zerfressene Holzbänke im „Dom” werden durch Bänke aus der Kirche Pius X., die umgebaut wird, ersetzt.

Würselen. Jetzt haben die Bauarbeiter in der Kirche St. Pius X. an der Ahornstraße das Sagen: Das Ewige Licht ist in das Pfarrheim überführt, wo voraussichtlich bis September Gottesdienst gefeiert werden wird.

Bis dahin sollen die Sanierungsarbeiten und die Neugestaltung des Kirchenraumes abgeschlossen sein. Bistum und Gemeinde investieren stattliche 360.000 Euro.

Der Zahn der Zeit hat mächtig an dem rund 50 Jahre alten Kirchenbauwerk genagt. Seit acht Jahren hat sich der Kirchenvorstand deshalb mit dem Vorhaben beschäftigt und dafür so manche Mark und manchen Euro auf die hohe Kante gelegt.

Mittlerweile ist die Kirche ausgeräumt. Freiwillige Bautrupps aus den Pfarren St. Pius X. und St. Sebastian legten Hand an. Die Kirchenbänke, die an der Ahornstraße nicht mehr gebraucht werden, wurden auf Maß für die Pfarrkirche St. Sebastian geschnitten.

Dort ersetzen sie Bänke, die vom Holzwurm zerfressen sind. Die mittlerweile abgebaute und eingepackte Klais-Orgel wird nach dem Umbau einen neuen Standort erhalten. Und dem Fußboden wird mit Presslufthämmern zu Leibe gerückt. Er wird aufgenommen und, bevor er neu verlegt wird, in die Waage gebracht.

Um den Kirchenraum atmosphärisch zu verbessern, wird er optisch verkleinert. Auch werden die Altarstufen aufgenommen, so dass eine größere ebene Fläche entstehen wird. Dort sollen künftig meditative Gottesdienste gehalten oder auch kleinere Konzerte veranstaltet werden.

Im verbleibenden Kirchenraum wird ein großer Kreis angelegt, der einen Belag aus Hartholz erhalten wird. Auf der Nordseite wird der Altar mit Kreuz seinen neuen Standort erhalten und dem Kirchenraum eine neue Ausrichtung gegeben.

Darüber wird das Dach geöffnet, so dass durch eine Glaskuppel Tageslicht fällt. Darüber hinaus gibt es frische Farbe und 192 Stühle, die je nach Anlass zum Altar oder zum meditativen Raum ausgerichtet werden können.

Gemeindemitglieder packen an

Die Kosten für die Sanierung und Neugestaltung beziffert GdG-Verwaltungsmitarbeiter Hubert Wickerath auf 360.000 Euro. Davon stellt das Bistum 83.000 Euro aus Kirchensteuermitteln zur Verfügung. Rund 200.000 Euro hat die Kirchengemeinde bereits gespart.

Um die Finanzierungslücke, die über ein Darlehen geschlossen werden muss, gering zu halten, werden Laien der Pfarre kräftig mit anpacken. Die Pläne entwarf Architekt Elmar Paul Sommer aus Monschau in Abstimmung mit dem Generalvikariat.
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