Kinderkunstsommer wird zum Drehort

Von: Stefan Schaum
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Uuund: Action! Auch die zahlreichen Bastelaktionen des Kinderkunstsommers bei „Aber Hallo” hat Filmemacherin Nadine Heller für die Dokumentation gefilmt. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Was hat Nadine Heller nicht alles vor der Kamera gehabt: chinesische Zirkusartisten, Urzeitdrachen, Minimonster, Meerjungfrauen und Bewohner von Wolkenkuckucksheimen. Es ist schon eine recht abenteuerliche Mischung, die die 29-Jährige während der vergangenen Wochen gefilmt hat. Überall findet man so etwas nicht.

Schräge Ideen

Beim „Kinderkunstsommer” der Jugendkunstschule „Aber Hallo” sind solche Motive jedoch keine Seltenheit. Eigentlich sind sie sogar ganz normal. Denn in den beiden Werkstätten - in Alsdorf-Busch und im Bergfoyer des Baesweiler Carl-Alexander-Parks - sind Kreativität, Abwechslung und schräge Ideen das A und O.

Wöchentlich finden während der Sommerferien zwei Ateliers in Alsdorf und eines in Baesweiler statt. Solch eine große Palette ist es diesmal, dass dieser Tage eine Film-Dokumentation des Ganzen entsteht. Ein „Making Of” des Kinderkunstsommers sozusagen.

Leicht gemacht

Mit der Filmarbeit hat Nadine Heller gut zu tun. Der Aachenerin, die freiberuflich für den WDR und den Hessischen Rundfunk unterwegs ist, wird die Sache von den kleinen Darstellern jedoch leicht gemacht. Nur zu gern agieren die Kinder vor der Kamera, lassen sich beim Basteln und Malen filmen. Starallüren? Hat hier niemand. Amelie und Maja werden später vielleicht im Film zu sehen sein, wie sie aus Pappmaschee kleine Häschen formen, die zu Bewohnern in einem Zoo werden, der wiederum Thema eines Ferienateliers ist.

Vielleicht sind sie zu sehen, denn Nadine Heller hat schon reichlich Material beisammen. Doch soll der fertige Streifen nicht länger als zehn, zwölf Minuten dauern. Damit er sich etwa als Beitrag für Filmwettbewerbe eignet. Oder - und das vor allem - als multimediale Visitenkarte für die Jugendkunstschule.

„Wir wollen unser Angebot und unsere Stärken schon seit langem in einem Film knackig präsentieren”, sagt Jugendkunstschul-Leiter Claus Jürgen Klüglich. Möglich sei das jetzt auch deshalb geworden, weil die Alsdorfer Geschäftsstelle der Sparkasse die Dreharbeiten finanziell unterstütze.

Kurze Interviews

Kurze Interviewpassagen mit Kindern und Mitarbeitern der Jugendkunstschule sollen sich im Film abwechseln mit Bildern, die einfach für sich sprechen. Wenn die Kamera etwa über kunstvoll modellierte Feuerberge und Lavamonster gleitet oder Kinder zeigt, die auf selbst gebauten Didgeridoos und Regenrohren spielen.

Kleine Strolche

Sogar einen Film im Film wird es geben, denn bei den Dreharbeiten des Ferienateliers „Die kleinen Strolche” war Nadine Heller ebenfalls zu Gast.

Voraussichtlich im November soll der Film fertig geschnitten sein. Einen Titel hat er noch nicht. Aber ungewöhnlich - das kann man ahnen - wird auch dieser bestimmt werden.

Großes Sommerfest zum Abschluss

Bei einem Kinderkunst-Sommerfest soll das Kunstfestival von „Aber Hallo” ausklingen. Besucher sind am Samstag, 15. August, ab 14 Uhr an der Alsdorfer Werkstatt, Alte Aachener Straße 2, willkommen.

Zirkusnummern, Puppenspiele und Filme, die die Kinder während des sechswöchigen Angebots vorbereitet haben, sollen dann auf einer Bühne zu sehen sein. Willkommen beim Fest sind auch solche, die die Kunstschule kennenlernen möchten.

Mehr Informationen zum Angebot der Jugendkunstschule gibt es unter 02404/20499.
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