Nordkreis - Kinder genießen den Ausflug auf dem Ponyrücken

Kinder genießen den Ausflug auf dem Ponyrücken

Von: Hanna Sturm
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Der richtige Umgang mit den Ponys: Sarina trenst Robert für die nächste Reitstunde. Foto: Hanna Sturm

Nordkreis. „Mit vier Ponys hat es angefangen”, erinnert sich Wilhelm Zintzen an die ersten Bewohner des Ponyhofs vor 15 Jahren. Inzwischen stehen 50 kleine Vierbeiner auf dem Hof des Ehepaares Maria und Wilhelm Zintzen, die Milchkühe mussten nach und nach von dem ehemaligen Bauernhof weichen, ein Außenplatz wurde errichtet und schließlich auch eine Reithalle.

Die Ponyherde - vom kleinen Shettie bis zum Endmaßpony sind alle Größen vertreten - wohnt in großen Laufställen mit freiem Zugang zu Paddock oder Wiese.

Am Wochenende zieht der Hof in der Nähe der Ruine von Gut Kaisersruh viele Besucher aus Aachen, dem Nordkreis und den Niederlanden an, die sich eines der Ponys für einen Spazierritt in das angrenzende Wurmtal ausleihen.

Besonders jüngere Kinder, die für eine richtige Reitstunde noch zu klein sind, genießen den Ausflug auf dem Ponyrücken. Neben dem Ponyverleih bietet der Ponyhof Zintzen aber auch einen ganz normalen Reitbetrieb.

An jedem Nachmittag finden drei Reitstunden statt, dazu am Wochenende Longenunterricht und eine Voltigiergruppe für die ganz Kleinen. „Die Kinder sollen bei uns hauptsächlich die Grundbegriffe lernen, wir sind kein Profibetrieb, der Reitschüler für Turniere trainieren will,” betont Wilhelm Zintzen.

Deshalb steht der Spaß mit Pony im Vordergrund. Dazu gehöre natürlich auch, den richtigen Umgang mit dem Vierbeiner zu lernen. „Der Umgang mit den Tieren kann den Kindern viel geben. Manche Kinder, die sehr schüchtern oder hyperaktiv sind, werden durch die Ponys fröhlicher und ausgeglichener.”

Wer mag kann auch das Kleine oder Große Hufeisen oder den Reiterpass ablegen.

„Immer ein großer Spaß”

Bei diesen Prüfungen müssen die Kinder zeigen, dass sie das Pony im Sattel im Griff haben, es fachgerecht führen und putzen können und über seine Grundbedürfnisse bescheid wissen. Solange diese Handgriffe noch nicht sicher sitzen, helfen die älteren Mädchen beim Satteln und Putzen.

Sarina reitet schon seit zwei Jahren regelmäßig im Unterricht. „Als ich klein war, bin ich häufig zum Spazierreiten gekommen, dann wollte ich irgendwann reiten lernen”, erzählt die Zwölfjährige.

Regelmäßig packt sie mit an auf dem Ponyhof, hilft beim Füttern oder wenn die Ponys bei Stadtfesten zum Einsatz kommen. Natürlich ist Sarina auch bei den Ferien-Aktivitäten dabei: „Ich habe schon den großen sechsstündigen Ausritt ins Broichbachtal mitgemacht und war auch schon öfters bei den Heubodennächten dabei.”

Für zwei Tage können sich die Mädchen dann ganz „ihren” Ponys widmen, mehrmals Ausreiten, grillen und im Heu schlafen. „Das ist immer ein großer Spaß.”
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