Kinder gehen mit Shuttlebus auf „YouCultour“

Von: Tyrone Schwark
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Voll vermummt, damit die Farbe auch wirklich nur da landet, wo sie hin soll: Im Bardenberger Jugendtreff „Nautilus“ durften die Kinder unter Anleitung von Christian Rieli den Tanzraum neu gestalten. Foto: Tyrone Schwark
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Im HOT Herzogenrath stand Rockmusik mit Ehrenamtler Lukas Beitz auf dem Programm. Foto: Tyrone Schwark

Herzogenrath/Würselen. Ein Bus, sieben Stationen und viele Kinder – das sind die Zutaten, die die „YouCultour“ erneut zum Erlebnis gemacht haben. Den ganzen Samstag lang fuhren Shuttlebusse zwischen den teilnehmenden Jugendzentren hin und her und ermöglichten es Kindern, selbstständig zu entscheiden, wie lange sie an einer Aktion teilnehmen wollten.

Ob Graffiti sprühen, HipHop-Kurse oder einmal in einer Rockband spielen – für jeden der Zehn- bis 14-jährigen war etwas Spannendes dabei.

„Das Ganze ist eine gute Sache. Die Kinder können sehen, was es alles im Umkreis für sie gibt. In gewisser Hinsicht brechen wir auch eine Hemmschwelle für die Kinder, damit sie unsere Treffpunkte auch weiterhin besuchen“, sagt José Herbella. Der Sozialarbeiter ist schon seit einigen Jahren Teil der Tour, in diesem Jahr organisierte er das Graffitisprühen im Bardenberger „Nautilus“.

Zusammen mit Künstler Christian Rieli gestalteten er und die Kinder den Tanzraum des Zentrums neu. Außerdem konnten die Teilnehmer kleine Graffitibuchstaben aus Holz sägen, kolorieren und als Schlüsselanhänger mit nach Hause nehmen. „Die jungen Leute stecken voller Tatendrang. Den können sie heute ausleben“, sagt Herbella.

Im Herzogenrather Jugendtreff HOT konnte man sich indes wie ein Rockstar fühlen. Im „HOT-Musikbunker“ konnten, unter Anleitung von Musikern, alle möglichen Instrumente ausprobiert werden. Ernst Varnhorn, Leiter des Jugendzentrums an der Schütz-von-Rode-Straße: „Es kommt nicht darauf an, perfekt zu spielen. Hier soll man seiner Energie freien Lauf lassen.“

Für die jungen Menschen ein voller Erfolg: „Meine Freundin hat mich auf die Idee gebracht, und ich fand es super“, sagt Julina Axmacher (10). „Highlight des Tages war für mich das Graffitisprühen. Ich kann mir vorstellen, nächstes Jahr wieder dabei zu sein!“ Auch Nina Milles war schon nach dem zweiten Programmpunkt vom Konzept überzeugt: „Die Schule hat mich auf das Ganze hier aufmerksam gemacht. Ich hoffe, ich schaffe heute noch alle Stationen.“

Für Julian Jansen war es schwer, ein Highlight zu nennen: „Ich fand HipHop-Tanzen sehr gut, auch das Graffiti war richtig cool – da konnte ich meiner Fantasie freien Lauf lassen. Aber auch Gitarrespielen und einmal auf dem Schlagzeug zu trommeln waren super. So etwas habe ich noch nie gemacht.“

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