Kiga-Cup ist seine Herzensangelegenheit

Von: mabie
Letzte Aktualisierung:
12424730.jpg
Bereits Tradition: der Kiga-Cup. Am Samstag findet er bereits zum 14. Mal statt. Nicht nur Fußball, auch anderes rund um den Sport stehen dabei im Mittelpunkt. Foto: Markus Bienwald
12425069.jpg
Im besten Sinne fußballverrückt: Ralf Klohr, der Erfinder des mittlerweile traditionsreichen Kiga-Cups. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath. Auf der Anlage des SuS Herzogenrath auf dem Fuchsberg im Zentrum von Roda steht am Samstag, 25. Juni, ab 11 Uhr der 14. Kiga-Cup auf dem Programm. Das Turnier ist aber nicht nur zur schönen Tradition gewachsen, sondern vereint auch noch andere Gedanken rund um den Sport mit dem runden Leder.

Unser Mitarbeiter Markus Bienwald sprach mit dem Kiga-Cup-Erfinder Ralf Klohr, der mittlerweile nicht mehr in Herzogenrath lebt, aber immer noch gerne mitfiebert und auch hinter der beliebten „Fair-Play-Liga“ steckt.

Sie haben 22 Jahre in Herzogenrath gelebt und sind 2013 in Ihre Heimatstadt nach Neustadt/Weinstraße zurückgekehrt. In der Sportwelt von Eurode war der Name Ralf Klohr Programm. Was ist zurückgeblieben?

Klohr: Der Name ist noch immer Programm. Und das bedeutet Aktionen rund um den Kinder- und Jugendfußball, und da ist einiges zurückgeblieben.

Beginnen wir mit dem Kiga-Cup, dem Fußballturnier für die Kleinsten. Dieses Jahr findet die 14. Auflage am Herzogenrather Fuchsberg statt…

Klohr: Eine tolle Geschichte! Die ersten Kicker, die 2003 beim ersten Turnier das runde Leder jagten, spielen heute in Herzogenrather Seniorenteams. Von anfangs fünf Kindergärten mit zirka 80 Teilnehmern ist der Kiga-Cup zu einer festen Größe gereift. In den letzten Jahren sind regelmäßig mindestens 15 Kindergärten mit gut 250 Kindern zu Gast am Fuchsberg. Die Verantwortlichen des SuS Herzogenrath haben 2013 die Herausforderung angenommen und das Turnier sogar weiterentwickelt. Heute gibt es feste Kooperationen zwischen Verein und Kindergarten. Der Kiga-Cup ist und bleibt für mich eine Herzensangelegenheit. Ich freue mich sehr darauf, auch dieses Jahr, am 25. Juni, die Kinder durch das Turnier zu begleiten.

Auch der Eurode-Cup, die binationale Stadtmeisterschaft von Herzogenrath und Kerkrade, ist für immer fest mit dem Namen Klohr verbunden.

Klohr: Mit Andreas Neuss hatte mein Kerkrader Freund John Heckman einen idealen Partner gefunden und 2014 und 2015 zwei tolle Veranstaltungen organisiert. Nach dem unerwarteten tragischen Tod von Andreas hat sich auf deutscher Seite bisher leider niemand gefunden, der bereit ist, die nötige Energie in die so wichtige Jugendarbeit über die Grenzen hinweg zu investieren. Deshalb wird der 13. Eurode-Cup in diesem Jahr leider nicht stattfinden.

Sie haben am Herzogenrather Fuchsberg die Fair-Play-Liga im Kinderfußball entwickelt. Was ist denn aus dieser ganzen Aktion geworden?

Klohr: Die Wurzeln der Fair-Play-Liga haben wir im März 2007 am Fuchsberg gelegt. Nachdem sie sich über den Fußballkreis Aachen und den Fußballverband Mittelrhein in den Richtlinien für Kinderfußball in den DFB-Richtlinien manifestiert hat, wird sie seit 2013 in der Schweiz und seit 2015 auch in Holland praktiziert. Mit diesem Erfolg bin ich sehr zufrieden.

Sie haben im Fußball viel erlebt, was fällt Ihnen ein, wenn Sie das Wort Synergie hören?

Klohr: (lacht) Am 25. Juni haben wir am Fuchsberg etwa 35 Kinder aus Kerkrade zu Gast. Sie spielen gemeinsam mit den Kindern der Villa Kunterbunt als Eurode Kicker beim Kiga-Cup nach den Regeln der Fair-Play-Liga. Das kann nur Fußball!

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert