KG Scharwache Alsdorf: Frentzen erhält närrische Lore

Von: Robert Pelzer
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Hat sich besonders um das Brauchtum Karneval verdient gemacht: der „alte“ Lore-Träger Hans Vorpeil mit dem neuen Loreträger Hans-Josef Frentzen und Präsident Hans-Josef Mertens (vorne ab 2.v.l.). Foto: Stefan Schmitz

Alsdorf. Mit einer Doppelveranstaltung wartete am Samstag die KG Scharwache Alsdorf in der Stadthalle auf. Am späten Nachmittag kam es zur 18. Verleihung der närrischen Lore, die an Persönlichkeiten verliehen wird, die um das Brauchtum Karneval Verdienste erworben haben.

Präsident Hans-Josef Mertens freute sich mit der Feststellung, dass die Anwesenheit so vieler Karnevalisten dem Festakt zur Verleihung der närrischen Lore eine besondere Note verleihen. „Der diesjährige Träger ist ein besonderer Freund und Helfer unserer Gesellschaft“, ließ der Präsident schon mal durchblicken. Die Vergabe der jährlichen Lore sei dem Gedenken an den Bergbau in Alsdorf gewidmet. Es seien damals auch Bergleute in seiner Gesellschaft gewesen, die die Lore als besondere Auszeichnung für verdiente Karnevalisten ins Leben gerufen haben.

Mertens ehrte vor dem Festakt noch Luis Berner für 1 x 11 Jahre Mitgliedschaft, Susanne Wolff und Manuel Berner für 2 x 11 Jahre sowie Holger Bachem für 3 x 11 Jahre und ernannte André Hermanns zum neuen Ehrensenator. Bürgermeister Alfred Sonders lobte in seinem Grußwort die Feier zum 50-jährigen Bestehen der Scharwache im letzten Jahr. „Es war ein tolles Fest, wie man es von der KG Scharwache gewohnt ist“. Ihre besondere Qualität bewies die Scharwache bei der Organisation und Durchführung der jährlichen großen Tanzturniere, was nicht jeder so könne.

Dann stand die Verleihung der närrischen Lore 2017 an den ehemaligen Schatzmeister des VKAG (von 1999 bis 2016), Hans-Josef Frentzen, im Mittelpunkt. Der Vorjahresträger Hans Vorpeil hielt die inhaltsreiche Laudatio auf seinen Nachfolger. Dieser ging zunächst auch noch einmal als ehemaliger EBV-Mitarbeiter auf das Ende des Bergbaus ein, da die diesjährige Verleihung der Lore unter einem besonderen bergmännischen Aspekt stünde.

„Der diesjährige Preisträger Hans-Josef Frentzen gilt als jemand, den die Aktiven des Karnevals im Grenzland als kompetente Persönlichkeit schätzen, mit dessen Hilfe manche Gesellschaften erst die beruhigenden Grundlagen für ihre karnevalistischen Aktivitäten schaffen konnten“, so Vorpeil, der noch weitere herausragende Leistungen von Frentzen für den Grenzlandkarneval herausstellte. „Ich gratuliere der KG Scharwache zur guten Wahl“ wurde mit lang anhaltendem Beifall von den Gästen aufgenommen.

Frentzen zeigte sich tief beeindruckt und dankte der KG Scharwache, der er sich, wie er sagte, seit vielen Jahren eng verbunden fühle und hierauf auch in seinem Rückblick noch einging.

Dem Festakt folgte eine tolle Prunksitzung der KG Scharwache, von Präsident Mertens bestens moderiert. Nach dem Einmarsch der KG Scharwache und dem Tanz der Offiziere sorgte das Prinzenpaar Dirk I. und Prinzessin Sabine mit allem Drum und Dran und sorgte für den ersten Höhepunkt.

Zu Ehren des Prinzenpaares tanzte die Jugend- und Juniorengarde der KG Scharwache sowie Tanzmariechen Lydia Schmitz, die mit dem Prinzenorden belohnt wurden.

Den närrischen Jumbo verlieh Komitee-Präsident Klaus Mingers Alexandra Gaedke, und zu seiner Überraschung wurde Günter Pellny der Sonderorden des Festkomitee Alsdorfer Karneval verliehen.

Es folgten „De Stroßeräuber und Büttenrednerin Achnes Kasulke. Für den besonderen Höhepunkt des Abends sorgte die Funkengarde Blau-Weiss der Erkelenzer KG mit Tanzgarden, Mariechen, dem „Corps á la Suite“ und dem Prinzenpaar Michael I. und Ute I.. Sie alle brachten ein tolles Programm auf der Bühne, worüber sich besonders der neue Loreträger Hans-Josef Frentzen freute, ist er doch der Oberst und Zahlmeister dieser stolzen Gesellschaft.

Nach der Showtanzgruppe der Karnevalsfreunde Lammersdorf mit tollen Einfällen zog das Prinzenpaar der Stadt Baesweiler Erich & Martina mit der Ehrengarde den Schlussstrich mit dem Dank von Präsident Hans-Josef Mertens an alle Akteure, wozu sicherlich besonders Hildegard Marx gehört, die im Hintergrund wertvolle Arbeit leistet.

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