KG „De Bockrijjer“ feiert stolzes Jubiläum

Von: fs
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Auszeichnungen für die Bockrijjer: Verbandspräsident Reiner Spiertz (r.) überreichte die Fahnenschleife, während Präsident Andreas Debois (2.v.l.) die Urkunde erhielt. Foto: Wolfgang Sevenich

Herzogenrath. Ein närrisches Jubiläum: Seit 8x11 Jahren lädt die erste große KG „De Bockrijjer“ zum rodastädtischen Karneval. Der Traditionsverein blickt mit Stolz zurück und freut sich, dass ihm so viele Jecke treu geblieben sind. Natürlich hat es Höhen und Tiefen gegeben.

Es ist dem Verein aber immer wieder gelungen, den Karneval so fröhlich zu feiern, wie es die Herzogenrather Bevölkerung erwartet.

Mit dem traditionellen Ordensfest starteten die Bockrijjer jetzt in die Session. In der Tenne des Seehofs trafen sich viele Mitglieder und Gäste, um mit dem Jubiläumsorden dekoriert zu werden. Entworfen von Franz-Josef Kämmerling ziert ihn die Zahl 88, dazu gesellen sich das Stadtwappen und die Bockreiter, dazu das Motto „Wir sind von Roda“.

Präsident Andreas Debois hieß die vielen Gäste willkommen, unter ihnen die stellvertretende Bürgermeisterin Marie-Theres Sobczyk, den Landtagsabgeordneten Hendrik Schmitz, den Ehrenbürger der Stadt und Ehrenpräsident Gerd Schwartz, den Ehrenpräsidenten und Vorsitzenden des Ordenskomitees, Franz Josef Kämmerling, sowie den Vorsitzenden des AHK, Herbert Horbach. Für den Verband Aachener Grenzlandkreise gratulierten Verbandspräsident Reiner Spiertz und Beiratsmitglied Markus Joußen. Sie überreichten die Fahnenschleife zum Jubiläum und eine Ehrenurkunde.

Marie-Theres Sobczyk hielt Rückschau auf 88 Jahre Bockrijjer. Herzogenrather Bergleute, Bauern und Bürger sowie Glas- und Nadelwerker, allesamt Stammgäste im „Huck“ entwickelten die Idee, dem Frohsinn eine organisatorische Plattform zu errichten und gründen im Jahre 1928 den Verein „Knölle Bölle“.

Erster Rötscher Prinz wurde Josef Küppers. Für das Jahr nach der Gründung der Gesellschaft wurde ein Prinz Karneval gesucht. Josef Küppers erklärte sich sofort bereit, in der Session 1928/1929 das närrische Zepter zu schwingen. Jean Pütz übernahm 1938 den Vorsitz. Im Jahre 1949 wurde die Gesellschaft in „Erste Große KG De Bockrijjer“ umbenannt, eine Standarte wurde angeschafft. 1953 übernahm Rudi Babka den Vorsitz, Hans Scholtes wurde 1957 Präsident.

1959 wurde der „Jean-Pütz-Orden“ ins Leben gerufen, der inzwischen an viele bedeutende Persönlichkeiten in der Rodastadt verliehen wurde. 1. Träger war der Weltmeister im Segelfliegen, Ernst-Günther Haase, im folgenden Jahr erhielt ihn die Landtagsabgeordnete Anna Klöcker. 1973 wurde dieser Sonderorden in „Goldener Bockrijjer von Roda“ umbenannt, zum 16. Träger der Auszeichnung wurde seinerzeit Heinrich Marbaise berufen. In Kürze erhält der Vorsitzende des Kuratoriums Burg Rode, Wolfgang Schmitz, die 60. Auszeichnung.

Im Rahmen des Ordensfest hieß es natürlich auch wieder, langjährige Mitglieder auszuzeichnen. Andreas Debois und Stephan Rauber ehrten Sara Neffgen und Rainer Klocke für zehn Jahre, Sabine Kämmerling und Gerd Neffgen für 25-jährige Mitgliedschaft.

Im unterhalten Teil traten Sarah Schiffer, „Der Lange“ (Alfred Wings) und „The Voice“ (Jupp Ebert) auf. Für den richtigen Ton sorgte DJ René Söldner.

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