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KG „Au Ülle“ verewigt Eulenbaum auf dem neuen Sessionsorden

Von: ehg
Letzte Aktualisierung:
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Ordensfest der KG Au Ülle: Verbandspräsident Reiner Spiertz (vorne 4. v. l.) überreichte Wilhelm Lucas den Orden des Bundes Deutscher Karneval in Gold mit Brillanten.

Würselen. Lange schon hatten Aktive und Senatoren der KG „Au Ülle“ mit den Hufen gescharrt. Nun konnten sie endlich mit vollem Elan auf dem Ordensfest in erlauchter Herrenrunde los „galoppieren“.

Dazu hieß Vizepräsident Marcel Schröder, der souverän anstelle von Jungfrau Achim Mallmann seines Amtes waltete, neben zahlreichen Mitgliedern der Gesellschaft auch eine stattliche Anzahl von Gästen aus Karneval und Politik willkommen, allen voran Bürgermeister Arno Nelles sowie die Beigeordneten Werner Birmanns und Till von Hoegen, aber auch die Mitglieder des Städteregionstags Günter Kuckelkorn und Raimund Billmann (Herzogenrath).

Hoher Besuch aus dem Norden

Nicht minder herzlich begrüßte er das bereits proklamierte Bardenberger Dreigestirn, Prinz Willi II., Bauer Schorsch und Jungfrau Klaudia, sowie das gekürte düvelstädtische „Trifolium“, Prinz Harald I., Bauer Achim und Jungfrau Gregoria, das am Samstag, 18. Januar, vom Komitee Würselener Karneval inthronisiert wird. Als Ordensträger aus dem Limburgischen Karneval machte Jo Hundscheidt seine Aufwartung.

Hoher Besuch war aus dem Norden des Verbandsgebiets angereist, Prinz Franz II. (Rick) mit großem „Gefolge“ der im Jahre 1832 gegründeten Erkelenzer Karnevalsgesellschaft, die 2011 mit dem Sonderorden „Närrischer Grenzlandschild“ ausgezeichnet worden war.

Dabei lebten uralte freundschaftliche Beziehungen neu auf, die Vorsitzender Helmut Jopen mit „Wir haben in den violetten Eulen Freunde gefunden“ kommentierte. Als äußeres Zeichen wurden Orden getauscht. Mehr als einmal hallte der Saal des Restaurants Schürmann an der Haaler Straße 111 wider vom „Maak mött“ (Mach mit!), dem Schlachtruf der Erkelenzer Gäste.

Um den Bogen der Neugierde nicht zu überspannen, lüftete „Vize“ Schröder das Geheimnis um den Sessionsorden ungewohnt früh. Wie bei seinen Vorgängern ist er dem mit dem „Närrischen Grenzlandschild“ in der Session 2013/2014 ausgezeichneten Ehrenpräsidenten des Senats der Gesellschaft, Anton Roufosse, gewidmet. Auf ihm verewigt ist der auf dem unteren Morlaixplatz – neben dem Jungenspiel-Brunnen – „gepflanzte“ Eulenbaum. Wie hätte es auch anders sein können?! Mit ihm setzte Roufosse seiner Gesellschaft, aber auch sich selbst als damaligen Senatspräsidenten ein ansprechendes Denkmal. Der Ordensregen ergoss sich am späteren Abend über alle bei bester Laune versammelten Närrinnen und Narren.

Ein ganze Reihe von Aktiven und Senatoren wurden ob ihrer langjährigen Zugehörigkeit zur Gesellschaft beziehungsweise ihrer vielfältigen Verdienste um sie geehrt. Die bronzene Eulennadel steckte Schröder, assistiert vom Senats-Ehrenpräsidenten und „Vize“ Winfried Hahn, für elf Jahre den Aktiven Norbert Permantier, Bernd Kalz, Ralf Steffens und Henrik Väisänen, aber auch Senator Arno Nelles an. Für 22 Jahre wurden Winfried Hahn, Bernd Schwartz, Josef Palm und Thomas Hüge sowie der designierte Karnevalsprinz Harald Matthäus mit „Silber“ dekoriert.

Der im Gedenken an den 1999 verstorbenen Ehrenpräsidenten Heinz Wacker aufgelegte Sonderorden gebührte den Silberjubilaren Jürgen Ritzerfeld und Lutz Hallmann sowie Peter Leven (Senat). Für seine außergewöhnlichen Verdienste, die sich der aus dem Vorstand ausgeschiedene Norbert Güldenberg um das Brauchtum Karneval in der Düvelstadt erwarb, bedankte sich die Gesellschaft mit einer Eule in Gold mit Brillanten.

Um sich angenehmer Verpflichtungen zu entledigen, war der Präsident des Karnevalsverbandes Aachener Grenzlandkreise (VKAG), Reiner Spiertz, in Begleitung seines „Vize“ Hans-Josef Bülles „angereist“. Er ehrte Bernd Dorr mit dem Traditionsorden des Verbandes, dem Grenzlandwappen. Den VKAG-Orden in Silber hängte er Alfons Schümmer und Peter Mommertz um, den in Gold den ebenfalls aus der Führungsriege ausgeschiedenen Hansi Dahmen, der in dieser Session noch als Prinzenführer fungieren wird.

Reich bebildertes Heft

Spiertz nahm auch die Auszeichnungen des Bundes Deutscher Karneval vor. Dessen Verdienstorden in Silber verlieh er Friedhelm Fabry und den in Gold Hans Schlüper. Wilhelm Lucas, ein Mitglied der ersten Senatsgeneration, erhielt den goldenen BDK-Orden mit Brillanten, die höchste Auszeichnung des Dachverbandes. Standing Ovations!

Die „Ülle“ legten auch in dieser Session ein vielseitiges reich bebildertes Sessionsheft auf. Einen urigen Angriff auf die Lachmuskeln startete der Altmeister in der Bütt von jenseits der Grenze, „Et Willche“ (Willi Vincken). Musikalisch umrahmte Andreas Jahn an der Hammondorgel das lockere, kurzweilige karnevalistische Treiben der „Herren der Schöpfung“.

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