KDW gehört künftig zum Rathaus-Team

Von: Georg Pinzek
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Bei Wind und Wetter in Würselen im Einsatz: Die KDW-Mitarbeiter können sich über Arbeitsmangel wahrlich nicht beklagen. Nicht nur beim Winterdienst, bei der Grünpflege oder der Straßenreparatur ist ein großes Programm zu absolvieren. Foto: psw und Georg Pinzek
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Bei Wind und Wetter in Würselen im Einsatz: Die KDW-Mitarbeiter können sich über Arbeitsmangel wahrlich nicht beklagen. Nicht nur beim Winterdienst, bei der Grünpflege oder der Straßenreparatur ist ein großes Programm zu absolvieren. Foto: psw und Georg Pinzek

Würselen. Für die 82 Mitarbeiter der Kommunalen Dienstleistungsbetriebe Würselen (KDW) ändert sich im Prinzip nicht viel, weder bei den Arbeitsverträgen, die eh mit der Stadt Würselen geschlossen wurden, noch an der Aufgabenstellung: Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Winterdienst, Unterhaltung der Kanäle, Bestattungswesen, Pflege der Grünanlagen und Sportplätze und Bewirtschaftung des städtischen Forsts und so weiter.

Die KDW bleibt die KDW, wird aber künftig unter dem Dach des Rathauses firmieren. Das kann nicht ad hoc geschehen, sondern soll zum 1. Januar 2016 erfolgen. Kämmerer Ludwig Bremen wird zum Vize-Leiter ernannt und kümmert sich um das Rechnungswesen. Der bisherige stellvertretende Leiter, Arnd Stolten, sorgt sich weiter um das operative Geschäft. Der Betriebsleiter der KDW ist erkrankt.

Die KDW-Mitarbeiter werden in der Personalverwaltung dem Technischen Dezernat unter der Leitung des Technischen Beigeordneten Till von Hoegen geführt. Der Stadtrat gab einstimmig der Umorganisation grünes Licht, nachdem Fragen zum Konzept, von der Verwaltungsspitze ausführlich beantwortet worden waren. „Uns liegen die Mitarbeiter der KDW sehr am Herzen“, betonte Bürgermeister Arno Nelles. Aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und wegen Mutterschutzzeiten ist die KDW bei der Buchhaltung extrem ins Hintertreffen geraten. Der letzte Jahresabschluss datiert aus dem Jahre 2007. Bei der Erstellung der Wirtschaftspläne gibt es ebenfalls Handlungsbedarf.

„Es gibt keine Alternative zu diesem Schritt. Die KDW wird eins zu eins in die Kernverwaltung zurückgeholt und wird ihre Dienstleistungen für die Stadt und ihre Bürger genauso fortführen“, sagte Arno Nelles. Der Bürgermeister verdeutlichte, dass durch die Aufhebung des Status‘ Eigenbetrieb Kosten für den gesetzlich vorgeschriebenen Steuerberater in Höhe von 70.000 Euro sowie weitere 30.000 Euro für die Wirtschaftsprüfer, ebenfalls bislang nötig bei der Jahresrechnung, pro Jahr eingespart werden.

Den KDW-Mitarbeitern wurden die Pläne bereits in einer Betriebsversammlung vorgestellt. Dabei ist dem Vernehmen nach die Rückführung durchaus positiv aufgenommen worden. Auch der Personalrat der Stadt trägt die neue Struktur mit.

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