Karnevalisten setzen weiter auf Spiertz

Von: rp
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Einstimmig gewähltes Führungsteam: Der Vorstand des Verbandes der Aachener Grenzlandkreise mit Präsident Reiner Spiertz (4.v.l.) an der Spitze wurde in Alsdorf bestätigt. Foto: Wolfgang Sevenich

Nordkreis. In letzter Zeit ist immer häufiger festzustellen, dass die für Vereine wichtigen Jahreshauptversammlungen immer spärlicher besucht werden, besonders dann, wenn Neuwahlen anstehen. Dies war jetzt auch bei der Jahreshauptversammlung des Verbandes der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) in der Aula der Gesamtschule „Am Klött“ in Alsdorf festzustellen.

Gemessen an der Zahl der Mitgliedsvereine und Mitglieder war die prächtig hergerichtete Aula nur spärlich besetzt. So waren nur 43 von insgesamt 158 Vereinen mit 86 stimmberechtigten Mitgliedern vertreten. Dem VKAG gehören rund 30.000 Einzelmitglieder an. Er ist somit in der gesamten Region die größte Karnevalsorganisation und Aushängeschild dieses Brauchtums.

Vor der Jahreshauptversammlung waren die Mitglieder der Gremien des Verbandes zunächst von Bürgermeister Alfred Sonders im Rathaus empfangen worden. Präsident Rainer Spiertz eröffnete danach die Jahreshauptversammlung, auf der er sich besonders intensiv mit dem Verlauf des Jahres und der allgemeinen Entwicklung des Brauchtums befasste. Reiner Spiertz, ein Vollblutkarnevalist von Kindesbeinen an, beleuchtete etwa die Entwicklung der Mitgliedsvereine, thematisierte die Auswirkungen des demografischen Wandels, die Gema-Gebühren, die Archivierung, das „Haus des Grenzlandkarnevals“ und die Aktivitäten des Präsidiums.

Jugendobmann Hans-Peter Scherrers wies darauf hin, dass sich die Jugendarbeit nicht nur auf die tanzende Jugend beschränken dürfe, sondern auch auf Büttenredner, Duos, Sänger oder Gesangsgruppen beziehen müsse. Die geringen Teilnehmerzahlen an entsprechenden Wettbewerben für Kinder und Jugendlichen seien inzwischen deprimierend.

Bei den Neuwahlen des Präsidiums stellte sich Präsident Rainer Spiertz zum letzten Mal für eine Wahlperiode zur Verfügung, weil er ab 2016 nach 21 Jahren einem jüngeren Nachfolger Platz machen will. Er wurde von der Versammlung einstimmig in seinem Amt bestätigt. Auch die anderen Neuwahlen erfolgten einmütig.

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