Jungsozialisten wollen mit Konzert Ablehnung stärken

Von: mas
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Fox Alley, Herkunft Fuchsengasse – das muss natürlich aus Baesweiler kommen: Klaus Peter, Eddie und Florian überzeugten beim dritten Rockkonzert gegen Rechts, das die Jungsozialisten organisiert hatten. Foto: mali

Baesweiler. Die Bedrohung wird merklich größer. Die rechte Szene und deren Radikalität erfordern Solidarität im Kampf gegen die „Nazis“. Baesweilers Jungsozialisten stellen sich dieser Aufgabe mutig. „Scheunenrock gegen Rechts“, eine Konzertreihe der Jusos Baesweiler, hat sich inzwischen etabliert.

Vor drei Jahren wurde die erste Scheunenrock-Veranstaltung durch die jungen Sozialdemokraten organisiert. Nun mit erneut prächtigem Erfolg. So stellte Juso-Vorsitzende Anna Latz am Ende eines knackigen Rockabends fest: „Wir sind sehr zufrieden und froh, dass so viele Besucher gekommen sind und den Stars von morgen eine gute Atmosphäre geboten haben. Wir haben damit ein klares Statement gesetzt, dass Fremdenfeindlichkeit in Baesweiler keinen Platz hat!“

Als Live Bands waren „Fox Alley“ aus Baesweiler sowie die „Dirty Minds“ aus Aachen und die aus Bergisch-Gladbach angereiste Formation „Like Snow“ dabei. Ein halbes Jahr hatten die Jusos diesen Rockabend vorbereitet, der mit der Alten Scheune im Kulturzentrum Burg Baesweiler ideale Bedingungen hatte. Dabei steckte man auch weg, dass die Band Lights Out kurzfristig ihre Zusage streichen musste und dafür Like Snow mit ihrem „Hippie Pop“ in die Bresche sprang. „Wir sind uns sicher, dass wir unserem Ziel, keine Toleranz für Nazis sowie Verbot der NPD mit dieser Veranstaltung ein bisschen näher gekommen sind“, kündigte die junge Vorsitzende auch gleich ein viertes Konzert an. Die Spenden aus dem Konzert – der Eintritt war frei – kommen der „Amadeu Antonio Stiftung“ zu. Diese Stiftung setzt sich für „Initiativen für Zivilgesellschaft und demokratische Kultur ein“.

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