Junge Talente der Musikschule Würselen stellen sich vor

Von: ehg
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Freuen sich auf ihre Auftritte: Die Klavierschüler ernten viel Applaus. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Würselen. So viele Besucher, Eltern, Großeltern und Geschwister, waren auch in diesem Jahr wieder der Einladung zum Konzert der Klavierklassen der Städtischen Musikschule gefolgt, dass der Saal im Alten Rathaus aus allen Nähten platzte.

Darüber freuten sich mit der Dozentin Alla Feldstein, die ihre Schützlinge wieder mit großem Einfühlungsvermögen auf ihre Auftritte vorbereitet hatte, auch die Kassiererin des Vereins „Wir in Würselen“, Brigitte Seidel, die anstelle der erkrankten pädagogischen Leiterin Sigrid Kerinnis die vielen Konzertbesucher willkommen hieß.

Der Erlös war wieder für den Verein bestimmt, „damit die Kinder unserer Stadt gemeinsam am Essenstisch sitzen und soziale Gerechtigkeit erfahren können. Wir wollen in Würselen Gerechtigkeit und Chancengleichheit für alle Kinder erlebbar machen.“ Seidel bedankte sich, dass die jungen Pianisten sich in den Dienst dieser guten Sache stellten. Dank sagte sie auch den Grundschulkindern, die Plätzchen gebacken hatten.

Von einem musikalischen Genuss zum anderen leitete Schülerin Paula Holy im Plauderton. Mit „Leise rieselt der Schnee“ und „Schneeflöckchen, Weißröckchen“ stimmte der siebenjährige Max Vasilkevic ins Programm ein. Mit „When the Saints go marching in“ setzte der einzige Newcomer, Santiago Higuera, den ersten Kontrapunkt.

Sophie Zimmermann intonierte ein „Scherzo“ des 1987 verstorbenen russischen Komponisten Dmitri Kabalewski, bevor Clara Funke musikalisch das Leben in einer „Cool School“ von W. Schaum skizzierte und Simon Bosch eine „Toccatina“ von Kabalewski zu Gehör brachte. Clara Wagner, die neben Klavier noch Querflöte und Geige lernt, brillierte mit „Der Tambourmajor“ von Franz von Suppé.

Dann ließ Carla Körfer mit „Pippi Langstrumpf“ pfiffig hochleben. Feinfühlig spielte Lena Wagner „Valce lente“ aus dem Ballett „Coppelia“ von Delibes, bevor Alexandra Mai mit Variationen Appetit auf die „Zauberflöte“ von Mozart machte. Mit Variationen von Friedrich Kuhlau wartete die erste Preisträgerin von „Jugend musiziert“ auf regionaler Ebene, Johanna Weber, auf – bereits eine Meisterin ihres Fachs.

Es folgte der Folksong „The House of the Rising Sun“, dargeboten von Lara Rusin. Nicht weniger anspruchsvoll war die Sonatine op. 55, no 1 von Friedrich Kuhlau mit Sophie Kerinnis am Klavier. Vielseitig ging es: Mit „Honky-Tonk“ kam Gerald Martin durch Daniel Stiel zu Ehren, „Harry im Winter“ von P. Doyle rief Vivienne Vu auf den Plan. Vierhändig setzten sich Johanna Weber und Vivienne Vu bei der „Tarantella“ von H. Enke prächtig in Szene.

Preisträger

Über zehn Jahre hält Jannik Schroeder, Student der Kirchenmusik an der Musikhochschule Köln/Aachen, seiner Lehrerin die Treue. Der erste Preisträger von „Jugend musiziert“ auf regionaler Ebene und Zweitplatzierte auf Landesebene setzte nach der Pause mit der Sonate KV 333 von Mozart die Krone auf. Mit der Sonate op. 27 no 2 von Beethoven, intoniert von Peter Bosch, ging es klassisch weiter. Moderatorin selbst spielte „Nostalgy“ des französischen Komponisten Olivier Toussaint. Tobias Schmitz griff bei der Sonatine op. 20 no 1 einfühlsam in die Tasten.

Danilo Vasilkevic wartete mit „Love Hurts“ auf. Mit „Melancholy of Love“ schlug Boyu Wu schwermütige Töne an. Nicht fehlen durfte Chopins Valse „Petit chien“, versiert gespielt von Kimberly Vu. Tim Bauser folgte mit „Sadame“ von Asakura Noriyuki. „April“ erklang von P. I. Tschaikowsky, womit sich Severin Delhey für höhere Aufgaben empfahl. Und „Sehnsuchtsklänge“, wie sie G. Lange in Noten gesetzt hat, entlockte Julian Liu ihrem Instrument.

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