Junge Musiker präsentieren ihr Können im Alten Rathaus

Von: ehg
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Hörgenuss: Der Kammermusikabend mit jungen Nachwuchskünstlern des Gymnasiums. Foto: W. Sevenich

Würselen. Damit junge Künstler des Städtischen Gymnasiums ihr musikalisches Talent in aller Öffentlichkeit unter Beweis stellen konnten, hatten die Fachlehrer Ute Beutler, Hanni Horn und Heinz Schwartz einen Kammermusikabend im Alten Rathaus initiiert.

Wichtig war ihnen, dass es außerhalb der vier Mauern der Schule passierte. Insgesamt neun Musiker von Klasse fünf bis 13 brachten die Saiten auf ihren Streichinstrumenten zum Klingen oder „hauten” auf dem Flügel beherzt, aber auch einfühlsam in die Tasten. Unterstützung erhielten sie dabei vom Physiklehrer Bernhard Wiesemann, Leiter des Jugendchores am Städtischen Gymnasium, und von Mutter Mechthild Blumberger. Am Ende gab es für virtuose musikalische Leistungen viel Applaus.

Russische Komponisten

Die jungen Künstler des Städtischen Gymnasiums unternahmen einen einstündigen Streifzug durch die Kammermusikliteratur, angefangen von der Barockzeit über die Klassik bis hin zur Moderne. Mit zwei recht unbekannten zeitgenössischen russischen Komponisten, Jelena Gnessina und Dimitri Kabalewski, machte Anna K. Arnold ihre Zuhörer bekannt, indem sie deren „Etüde C-Dur” und „Scherz” auf dem Violoncello intonierte.

Mit der „Sonatine in F-Dur” ließ Hanna Dautzenberg auf dem Flügel den Klassiker Ludwig van Beethoven zu Wort kommen, aber auch mit „Regen” den Komponisten der Modernen Kossenko. Aus der französischen Klassik grüßte der Cellist Jean Baptiste Brval. Jakob Winkler und Methild Blumberger brachten dessen Cello-Komposition „Senate C-Dur, Allegro” auf ihren Instrumenten im Duo zu Gehör. Der große Barockmeister Johann Sebastian Bach durfte in dem facettenreichen Kammerkonzert nicht fehlen. Die Pianistin Nora Lelabi intonierte sein „Menuett”. Hannah Singer bot, am Klavier begleitet von Bernhard Wiesemann, auf der Querflöte die „Serenade” von Joseph Haydn dar. Noch einmal auf Brval griff Judith Lohner auf ihrem Violoncello mit „Concerto Allegro” zurück, bevor Oliver Schwentke am Flügel aufhorchen ließ. Er brillierte mit vier Titeln aus dem Streifen „Die fabelhafte Welt der Amlie”. Nora Lelabi (Altblockflöte) wagte mit der „Sonata F-DurÓ von Benedetto Marcello einen Sprung in die italienische Barockzeit, ebenso Judith Lohner (Violoncello) mit dessen „Adagio und Allegro”.

Den Schlusspunkt setzten Katrin Mathea und Madita Thoma (beide Violine) mit dem Allegro und dem Adagio aus dem Doppelkonzert d-moll von Johann Sebastian Bach.
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