Junge Musiker mit großartigen Leistungen auf Burg Rode

Von: Christoph Hahn
Letzte Aktualisierung:
jugendmusikbu1
Begeisterte das Publikum beim „Jugend musiziert”-Konzert auf Burg Rode: der 13-jährige Gitarrist Sebastian Frank. Foto: Christoph Hahn

Herzogenrath. Als Könner erwiesen sie sich alle. Und für ihre Eltern, Großeltern; Lehrer und Geschwister waren sie auch Stars - zumindest für die Dauer ihres Auftritts.

Gemeinsam waren 15 junge Frauen und Männer, die mit Erfolg an dem in Aachen, Heinsberg und Düren ausgetragenen Regionalwettbewerb von „Jugend musiziert” teilgenommen hatten, stellten sich auf Burg Rode erneut dem Publikum - allerdings ganz ohne den Zwang, vor strengen Juroren um Punkte kämpfen zu müssen.

Begrüßt von Marie-Theres Sobczyk (die dieses Mal nicht als Vizebürgermeisterin, sondern als Mitglied des Burg-Rode-Kuratoriums auftrat) und Koordinatorin Ingrid Ropertz (Städtische Musikschule Aachen), wurden die zahlreichen Zuhörer alsbald von dem Duo Marcel Oleniecki (Querflöte) und Sarah Schmitt (Klavier) aufs Angenehmste in die klassischen Klangwelten verstrickt.

Dem elfjährigen Vincent Baumberger gelang das nicht minder virtuos mit einem Satz aus einer Klaviersonate von Aram Khatschaturian - und, auf ihre Weise, der zehnjährigen Caroline Prössl (Klarinette) und ihre musikalischen Partnerin Maria Stricker am Steinway-Konzertflügel der Burg.

Spannende Begegnung

Regelrecht aufhorchen ließen die Zuhörer aber nicht nur der 13-jährige Querflötist, sondern auch die beiden Gitarristen des Nachmittags in Herzogenraths guter Stube. Schon Sebastian Frank (13) bot für sein Alter schon sehr viel Feinfühligkeit und lieferte mit virtuosen Interpretationen von Werken des Brasilianers Joao Pernambuco, des Katalanen Francisco Tárrega und des Finnen Einojuhani Rautavaara Beispiele für eine hoch entwickelte Einfühlsamkeit bei gleichzeitiger Fingerfertigkeit.

Einen weiteren Höhepunkt bildete der Auftritt der 17-jährigen Bahar Özdemir, die sich mit Kompositionen von Bach und Tárrega nicht minder vorteilhaft profilieren konnte. Insgesamt brachte dieses Konzert dem Publikum die Begegnung mit heranwachsenden Künstlern, möglichen Meistern von morgen, bei dem sich kaum ein qualitatives Gefälle bemerkbar machte.

Wie sich die jungen Gäste beim kommenden „Jugend musiziert”-Landeswettbewerb präsentieren werden, dürfen die Klassikfreunde aus dem Nordkreis nicht zuletzt deshalb mit Spannung und Zuversicht erwarten.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert