Baesweiler - Jung und Alt feiern buntes Drachenfest

Jung und Alt feiern buntes Drachenfest

Von: ger
Letzte Aktualisierung:
Selbstgebastelte Drachen bring
Selbstgebastelte Drachen bringen eine Menge Spaß: Jonas Eckardt, fünf Jahre, kam mit seinen Eltern zum „Drachenfest” am Baesweiler Carl-Alex-Park. Foto: Daniel Gerhards

Baesweiler. Ein paar Drachen flatterten im Wind über dem Jugendcamp am Carl-Alex-Park. Doch da das laue Lüftchen kaum reichte, um die bunten Drachen in der Luft zu halten, kamen sie meist schnell wieder runter.

„Ein bisschen mehr Wind wäre schon schön”, sagte Angelika Breuer, Sozialamtsleiterin der Stadt Baesweiler. So wurde das „Drachentreffen” bei wenig ergiebigem Wind - dafür aber strahlendem Sonnenschein - zum gemütlichen Familienfest.

Auch Jonas Eckardt hatte eine Menge Spaß, obwohl auch sein selbstgebastelter Drache nur kurz flog. Aus dünnen Holzstäben und einem Müllbeutel hatte der fünfjährige gemeinsam mit seinem Vater einen Drachen gebastelt. Zusammen klebten sie dem blauen Drachen Augen und einen lachenden Mund an.

Jonas Eckardt besucht das Familienzentrum St. Petrus. Und die Kinder und Eltern der Kita waren gleich in voller Mannschaftsstärke angerückt. „Wir haben daraus eine Vater-Kind-Aktion gemacht und die Drachen gemeinsam gebastelt”, sagte Andrea Lüttgens, Erzieherin im Familienzen-trum. „Heute sind wir mit 35 Leuten hier. Wir finden, dass das Fest ein schöner Anreiz für die Kinder ist.”

Die Stadt Baesweiler möchte Familien mit Veranstaltungen wie dem „Drachenfest” etwas bieten, das man mit Großeltern, Eltern und Kindern wahrnehmen kann. Breuer: „Die Familien sollen die Möglichkeit bekommen, gemeinschaftlich etwas zu erleben.” Der Carl-Alexander-Park eigne sich dafür besonders gut. „Hier kann man sich als Familie wohlfühlen.”

Dass solche Aktionen willkommen sind, zeigte die Zahl der Besucher. „Im vergangenen Jahr haben wir das Drachenfest als Bestandteil des Jahres der Familie zum ersten Mal durchgeführt”, sagte Breuer. Damals kamen trotz schlechten Wetters eine Menge Leute. Und auch bei der zweiten Auflage des Fests war auf der Wiese neben der Abraumhalde richtig was los. Breuer: „Man sieht an der Resonanz, dass der Bedarf für so etwas da ist.”
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert