Alsdorf - „Juleica“ ist wertvoll für die Jugendarbeit

„Juleica“ ist wertvoll für die Jugendarbeit

Von: mas
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VKAG-Jugendobmann Olaf Wabbals (links) Referent und Ausbildungsleiter Rolf Schröder (rechts) freuen sich, fachlich qualifizierte Jugendleiter ausgebildet zu haben. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. „Juleica“ ist kein neuer Name auf der Geburten-Hitliste. Eine „Geburt“ ist dennoch mit im Spiel. Hinter dem Begriff Juleica steht die Jugendleiter-Card. Als Zertifikat für die erfolgreiche Ausbildung zum Jugendleiter.

Daran ist dem Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) sehr gelegen. Die Grenzlandjugend im VKAG hat in den vergangenen Monaten intensive Schulungen ausgerichtet. Diese Lehrgänge wurden in Zusammenarbeit mit der Einrichtung Karnevalsjugend Nordrhein-Westfalen ausgerichtet. So freute sich Olaf Wabbals, Jugendobmann des VKAG, mit Rolf Schröder einen hohen Gast als Referenten für die Schulungen gewonnen zu haben. Schröder ist Verbandspräsident des Bundes Westfälischer Karneval sowie der Karnevalsjugend NRW. Insgesamt wurden 66 Unterrichtseinheiten auf drei Wochenenden gelegt.

Zum Hintergrund der Maßnahmen erklärte Olaf Wabbals: Die Ausbildung für Jugendleiter für 2015 entspricht den aktuellen Mindeststandards für NRW. Sie wurden 2014 neu festgelegt“. Stolz ist man beim VKAG, der 4000 Jugendliche aus 160 Vereinen an sich bindet, dass „unser Lehrgangskonzept sogar über die Mindeststandards hinausgeht“. Dies begründet der Jugendleiter unter anderem damit, „wir haben noch zwei zusätzliche Themenfelder beibehalten, die in den neuen Rahmenbedingungen noch nicht enthalten sind“. Zum dritten Schulungswochenende trafen sich die 15 Teilnehmer in der Alten Dorfschule im Alsdorfer Stadtteil Ofden.

In sechs Themenfelder hatten Wabbals und Schröder die Lernziele eingeteilt. Über gesetzliche Grundlagen, Rechte und Pflichten staffelte sich der Stoff in Fachkompetenz, Selbstkompetenz, Planung und Organisation bis zu Methoden- und Sozialkompetenz und Verbands-Besonderheiten. Zum Thema Fachkompetenz merkte Olaf Wabbals an: „Wir behandeln dabei beispielsweise die Themenfelder Entwicklungspsychologie, Gruppenpädagogik und -phasen, die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen oder stellen uns dem Thema Sexualpädagogik sowie der Prävention sexueller Gewalt“. Damit soll auch der Gefährdung des Kindeswohls vorgebeugt werden. Aber auch der Umgang mit Konflikten stand ebenso im Fokus wie die Teamarbeit, die Gesprächsführung oder Moderation. Ein weiterer Block der qualifizierten Weiterbildung rankte sich um die Geschichte und Entwicklung des Brauchtums Karneval und des Verbandes.

„In der Regel werden diese Jugendleiter auch mal in den Vorständen der Vereine tätig sein und ihre Erfahrungen dort sinnvoll einbringen oder schon Vorstandsarbeit können“, sieht Olaf Wabbals einen weiteren Nutzen der Ausbildungsgänge, die sich im November mit der Ersthelferausbildung fortsetzt. Malteser und das Technische Hilfswerk (THW) werden sich daran beteiligen.

Das Juleica-Zertifikat erarbeiteten sich jetzt: Lea Beeck, Andrea Cruse, Elke Feck, Hans-Jürgen Hütter, David Kuspiel, Maria Lauterbach, Edith Marnitz, Melina Marnitz, Saskia Pagen, Gianna Pitrolla, Franziska Reul, Claudia Theisen, Patrick Weigt und Josefine Werner.

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