Jugendwehrleute in Würselen zeigen, was sie können

Von: ehg
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Würselen. Abschluss-Gesamtübung der Jugendfeuerwehr am Schulgebäude an der Bahnhofstraße. Foto: W.Sevenich
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Würselen. Abschluss-Gesamtübung der Jugendfeuerwehr am Schulgebäude an der Bahnhofstraße. Foto: W.Sevenich
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Würselen. Abschluss-Gesamtübung der Jugendfeuerwehr am Schulgebäude an der Bahnhofstraße. Foto: W.Sevenich
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Würselen. Abschluss-Gesamtübung der Jugendfeuerwehr am Schulgebäude an der Bahnhofstraße. Foto: W.Sevenich
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Würselen. Abschluss-Gesamtübung der Jugendfeuerwehr am Schulgebäude an der Bahnhofstraße. Foto: W.Sevenich
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Die Löschwasserversorgung schnell aufgebaut: Die Leistungen der Jugendfeuerwehr bei der Gesamtübung am Schulgebäude an der Bahnhofstraße konnten sich sehen lassen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Dem unangenehmen Nieselregen schenkte der Feuerwehrnachwuchs keine Beachtung, als er an der Sebastianus-Schule seine Abschlussübung fuhr. Die Einsatzbereitschaft der rund 40 jungen Feuerwehrleute aus allen drei Löschzügen war einfach zu groß. Galt es doch, ein bei Umbauarbeiten im zweiten Stockwerk ausgebrochenes Feuer zu löschen.

Oberste Priorität hatte die Menschenrettung. Zwei Personen wurden vermisst, die aufgespürt und gerettet werden mussten. Ausgearbeitet hatte die Übung der Jugendwart des Löschzugs Würselen-Mitte, Sebastian Röhrhoff, mit Unterstützung von Marc Straußfeld. Sach- und fachkundig kommentiert wurde ihr Ablauf von Stefan Peters, Vorstandsmitglied des Fördervereins.

Vorab begrüßte er zahlreiche Gäste, neben Bürgermeister Arno Nelles und den Ersten Beigeordneten Werner Birmanns den Leiter der Wehr, Josef Hermanns, den stellvertretenden Stadtjugendwart Ralf Jüsgens und den Ausbildungsbeauftragten Michael Pütz sowie den Leiter der Ehrenabteilung, Ludwig Scherz, und Ehrenstadtjugendwart Kurt Dobadka. Zur Stelle waren auch die Löschzugführer Stefan Kaiser (Bardenberg) und Ulrich Grossmann (Stadtmitte). Durch ihre Anwesenheit dokumentierten sie alle die hohe Wertschätzung der Nachwuchsarbeit.

Mit Martinshorn fuhren vier Löschfahrzeuge und zwei Mannschaftswagen an der Bahnhof-/Lehnstraße vor. Innenangriffe wurden von zwei Seiten aus gestartet. Unter Atemschutz rückte ein Trupp in die Schule vor. Insgesamt wurden sechs C-Rohre und zwei B-Rohre unter Wasser, 1400 Liter pro Minute, in Anschlag gebracht, nachdem die Löschwasserversorgung zügig aufgebaut worden war. Problemlos wurden die Vermissten ausfindig gemacht und mit übergestülpter Brandschutzhaube ins Freie transportiert.

Wenn es einmal hakte, legten auch interessierte Eltern das eine oder andere Mal mit Hand an. Angesichts der Leistungsstärke, die die jungen Feuerwehrleute über weite Strecken an den Tag legten, war Stadtbrandmeister Josef Hermanns voll des Lobes. „Macht weiter so!“ feuerte er sie an. Stellvertretender Stadtjugendwart Jüsgens schloss sich an: „Es ist wunderbar zu sehen, wie die Jugendlichen aller drei Löschzüge Hand in Hand arbeiten.“ Als Lohn gab es Imbiss und Getränke auf der Hauptwache Industriestraße.

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