Baesweiler - Jugendparlament in Baesweiler: Wasserspielplatz wird bald saniert

Jugendparlament in Baesweiler: Wasserspielplatz wird bald saniert

Von: Margret Nußbaum
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Die Gymnasiasten Julie Kisters und Julian Krichel diskutierten mit dem Jugendbeauftragen der Stadt, Daniel Havertz (M.), über die künftige enge Zusammenarbeit mit der SV ihrer Schule und der Stadt Baesweiler. Foto: Margret Nußbaum
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Engagiert: Gina Stücker und Dominik Kick von der Realschule probten vor Beginn des Jugendparlaments schon mal richtiges Argumentieren. Foto: Margret Nußbaum

Baesweiler. Was eine gute Gesprächskultur ausmacht, lernen Kinder und Jugendliche heutzutage im Politikunterricht – so auch an der Realschule der Stadt Baesweiler. „Wir befassen uns gerade mit dem Thema Argumentation“, erzählt die zwölfjährige Gina Stücker.

Gemeinsam mit ihrem Klassenkameraden Dominik Kick probt sie vor Beginn des Jugendparlaments in der Burg Baesweiler schon mal, wie sie ihre Anregungen am besten präsentieren können. Auf Verständnis stößt dann ihre Anregung, den Wasserspielplatz zu renovieren, bei Bürgermeister Dr. Willi Linkens. Der Spielplatz sei tatsächlich in die Jahre gekommen und werde demnächst gründlich saniert und renoviert, versprach er und forderte das junge Publikum im Parlament gleich auf, sich mit Vorschlägen und Anregungen einzubringen.

Homepage für Kinder

Dass dies bald noch fixer über die Bühne geht, dafür soll in Bälde eine eigene Homepage für Kinder und Jugendliche sorgen. Auch über Facebook und WhatsApp können dann schnell und unkompliziert Infos ausgetauscht werden. Das liegt auch dem Jugendbeauftragten der Stadt, Daniel Havertz, am Herzen, der gemeinsam mit Linkens und dem Ersten Beigeordneten Frank Brunner Fragen der jungen Parlamentarier beantwortete und Vorschläge entgegen nahm.

Politisches Interesse und Mitwirken in Jugendparlamenten sind das Grundelement einer zukunftsfähigen demokratischen Gesellschaft. Davon sind auch Fatima Mossawi, Jahrgangsstufe 10, sowie Julie Kisters und Julian Krichel, Jahrgangsstufe 9 des Gymnasiums, überzeugt. Die drei engagieren sich in der Schülervertretung (SV) und sind im ständigen Dialog mit Mitschülern aller Klassen.

„Das Jugendparlament ist eine tolle Sache. Durch solche Angebote fühlen wir Jugendliche uns in unseren Belangen ernst genommen“, lobt Julie. Und ihr „Kollege“ Julian ergänzt: „Ich mag es nicht, wenn etwas über meinen Kopf hinweg entschieden wird. Deshalb ist es super, wenn wir wie hier die Möglichkeit haben, mitzureden und mitzuarbeiten.“

Die jungen SVler sind so denn auch wichtige Bindeglieder zwischen den Jugendlichen und der Stadtverwaltung. „Uns liegt sehr daran, diese Zusammenarbeit zu intensivieren“, sagt Frank Brunner.

Wie gut das funktioniert, zeigte der Erfolg eines Workshops, in dem alle Punkte der Tagesordnung des Jugendparlaments mit den jungen Leuten der SV des Gymnasiums und der Realschule zusammengetragen wurden. Die drei vom SV haben ihre erste Bewährungsprobe auf dem Podium des Jugendparlaments hervorragend bestanden. Souverän beantworteten sie Fragen, gaben Anregungen und forderten zum Diskutieren auf.

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