Jugendmobil „Funsit“ wird zum Ausstellungsstück

Von: mabie
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Zufrieden: (v.l.) Carmelina Weinthal, Rolf Beckers und Julia Bleilevens im neuen Kleinod der Jugendarbeit, dem „Funsit“. Foto: Markus Bienwald

Herzogenrath/Baesweiler. „Wir haben ein Auge darauf geworfen“, sagte Rolf Beckers von Bündnis 90/Die Grünen aus Baesweiler lächelnd, „denn bei uns sind die Freizeitgewohnheiten natürlich ähnlich“. Genüsslich räkelte sich der Baesweiler auf den knallorangefarbenen Sitzpolstern des „Funsit“, des neuen Städtischen Mobils zur aufsuchenden Jugendarbeit in Herzogenrath.

Aufgefallen ist ihm das Fahrzeug nicht zuletzt durch die Artikel in unserer Zeitung. „Wir haben uns spontan gefragt, ob das auch für Baesweiler infrage kommt, wie die Finanzierung ist und vor allem, welche Resonanz das Mobil hat“, schloss der Grüne. Denkerin und Lenkerin Carmelina Weinthal vom „Funsit“ freute sich nicht nur über den politischen Besuch, sondern stellte mit Julia Bleilevens gleich auch die neue Mitarbeiterin vor.

Sie freut sich auf die Arbeit mit dem umgebauten Kastenwagen. „Das wäre für Baesweiler mindestens eine genauso gute Sache“, lobte Beckers, vor allem bei der flächenmäßigen Ausdehnung der Stadt. Zwar gebe es dort auch die aufsuchende Jugendarbeit, doch ein Projekt wie dieses hätte vor allem durch die auffallende Optik und die tolle Ausstattung noch viel mehr Wirkung.

„Es ist ein absoluter Blickfang“, weiß auch Stadtjugendpfleger Oliver Krings aus Rodas Rathaus und betont, dass das Grundkonzept, keine festen Fahrpläne anzubieten, sich in allen Punkten bestätigt habe. „Die Realität von Jugendlichen ist nun mal, dass sie immer wieder wechselnde Anlaufstellen haben.“ Wenn der „Funsit“ einem festen Plan folgen würde, wäre die Flexibilität dahin, ist auch Carmelina Weinthal sicher.

Sie hat sich nicht nur an die Dimensionen des in vielen liebevollen Details von Jugendlichen selbst ausgestatteten Fahrzeugs gewöhnt. Auch die Einrichtungen wie Küche, Sitz- und Spielecke sowie Basketballkorb sind ihr liebgewonnene Elemente in der Jugendarbeit geworden. „Wir sind sehr bekannt mit dem Auto“, sagt sie stolz, „und es wird immer gefragt, wo wir als nächstes sind“.

In der Schönwetter-Saison kann die eingebaute Standheizung natürlich aus bleiben, wenn die Jugendlichen das Mobil aufsuchen. „Wir machen auch Kontakt mit den Schulen, dort wird es auch sehr gut angenommen“, ergänzt die Lenkerin. Und freuen kann sie sich noch über eine ganz besondere Auszeichnung, die fast unentdeckt innen über der großen Schiebetür steht. „Für Lina“ ist dort zu lesen – sicherlich auch ein Stückchen Liebeserklärung an den „Funsit“.

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