Jugendkunstschule „Aber Hallo” zieht um

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Viel Platz für die Kunst(werk
Viel Platz für die Kunst(werke): Die Jugendkunstschul-Mitarbeiter Claus Jürgen Klüglich (l.) und Roland Clemens (3.v.l.), Günter Thimm vom Alsdorfer Jugendamt, Dezernent Stephan Spaltner und Planer Michael Minnaert (IGA, v.l.) freuen sich auf das neue „Aber Hallo”-Quartier. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Es werden wohl etliche Umzugskartons gefüllt werden müssen. Mit Farben, Pinseln und vielen, vielen fertigen Kunstwerken. Es kommt einiges zusammen, wenn die Jugendkunstschule „Aber Hallo” in wenigen Wochen ihr Quartier wechselt.

Immerhin: Weit schleppen müssen die Mitarbeiter diese Dinge nicht. Es sind ja bloß knapp 20 Meter, die die künftige Heimat in der Turnhalle von der jetzigen in der ehemaligen Grundschule Alsdorf-Busch trennen. Die Schule soll gleich nach dem Umzug abgerissen werden, um Bauland zu schaffen.

Doch weil die angedachte, dauerhafte Heimat von „Aber Hallo” bislang nur auf dem Papier existiert - nämlich im geplanten Schulzentrum im Annapark -, wird die Turnhalle für etwa drei Jahre zum Ausweichquartier. Wobei der Begriff eventuell falsch gewählt ist: „Wir richten uns dort nicht nur provisorisch ein”, sagt „Aber-Hallo”-Leiter Claus Jürgen Klüglich, „die Turnhalle wird für diese Zeit zu einer richtig festen Anlaufstelle, wo wir in einem professionellen Rahmen alles anbieten können, was wir bislang angeboten haben”.

Viel Geld muss nicht in die Hand genommen werden, um die Turnhalle für die neue Nutzung herzurichten - zumal auch sie nach dem endgültigen Ortswechsel von „Aber Hallo” abgerissen wird. Etwa 30.000 Euro werden vor allem in zusätzliche Heizkörper investiert. Auch zwei, drei Wände werden gesetzt, um aus Umkleideräumen Büros für Mitarbeiter zu machen. Diese Arbeiten übernimmt die Industrie- und Gewerbepark Alsdorf GmbH (IGA).

Bereits Ende Juni soll alles soweit sein, pünktlich zum Kinderkunstsommer während der Ferienzeit.

Platz gibt es dann auf zwei Etagen in der Halle satt. Klüglich: „Da können wir erstmals sogar mit kompletten Schulklassen arbeiten.” Auch für die Klassiker im Programm wie die Holzwerkstatt gibt es mehr Raum, ebenso für Ausstellungen. Auch das Jugendzentrum hat im Erdgeschoss eigene Flächen.

„Die Turnhalle ist eine sehr gute Lösung”, sagt Dezernent Stephan Spaltner. Deren Bausubstanz sei in Ordnung und für die Vereine, die dort aktiv waren, seien bereits andere Trainingsorte gefunden worden.

„Es stört bei der Erschließung des übrigen Baugebietes auch nicht, wenn die Halle noch einige Jahre lang stehen bleibt.”

Dass der Umzug nicht mit einem Ortswechsel einhergeht - zwischenzeitlich waren auch Standorte in anderen Stadtteilen im Gespräch - stimmt Claus Jürgen Klüglich besonders froh: „Es ist auch ein wichtiges Signal an die Eltern, dass die Jugendkunstschule in Busch bleibt und dort für Kinder das Angebot bereithält, das es seit vielen Jahren gibt.”
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