Alsdorf/Baesweiler - Jugendkunstschule „Aber Hallo” präsentiert Dokufilm

Jugendkunstschule „Aber Hallo” präsentiert Dokufilm

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Ferienateliers als Drehort: Filmemacherin Nadine Heller hat die Kunstprojekte bei „Aber Hallo” zum Inhalt eines Dokumentarfilms gemacht. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf/Baesweiler. An Abwechslung mangelt es bei den Sommerferienateliers der Jugendkunstschule „Aber Hallo” nicht. „Wir haben so viele verschiedene Ateliers, dass wir in der sechsten Woche oft vergessen haben, was es alles in der ersten gab”, sagt Kunstschulleiter Claus Jürgen Klüglich.

Diesmal wird ihm das Erinnern leicht gemacht, denn Filmemacherin Nadine Heller hat die 18 Kreativangebote mit der Kamera begleitet. Ihre 20-minütige Dokumentation „Ich kann das” feierte jetzt Premiere.

Im Ballsaal des Alsdorfer Cinetowers saßen vor allem Politiker im Publikum. Aus gutem Grund. „Wir wollen mit dem Film unsere Stärken präsentieren”, sagt Klüglich. Vor allem vor dem Hintergrund einer ungewissen räumlichen Zukunft.

Zwar ist die Jugendkunstschule mittlerweile auch im Bergfoyer des Baesweiler Carl-Alexander-Parks präsent, doch ihre Alsdorfer Räume an der Buscher Grundschule wird sie nach deren Schließung wohl räumen müssen. Also ist das Video auch eine Visitenkarte in Sachen künftiger Förderung durch die Kommunen. Sehenswert ist es ganz nebenbei.

Über die Schulter schauen

Zahlreichen Kindern hat Nadine Heller beim Töpfern und Kleistern, beim Malen und Musizieren über die Schulter geschaut und sie erzählen lassen. Auch die Macher der Ateliers kommen zu Wort. „Ihre Kinder sind ihre beste Werbung”, sagte Alsdorf Bürgermeister Alfred Sonders bei der Premiere des auch aus Zweckerträgen der PS-Lotterie der Sparkasse finanzierten Films.

„Sie zeigen, wie auch in Zeiten knapper Kassen der Kommunen hochwertige Arbeit geleistet werden kann.” Auch ein Vorbote des 20-jährigen Jubiläums, das im März gefeiert wird, soll der Film sein. „Wir haben in Baesweiler zwar erst seit zwei Jahren den Überblick, aber ich hoffe, dass es auch bei uns 20 Jahre werden”, sagte Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens.

Der Film „Ich kann das” ist bereits im Internet zu sehen. Die Jugendkunstschule präsentiert ihn auf ihrer Homepage.

Weitere Informationen:

Abgeräumt hat jüngst ein im Jugendzentrum von „Aber Hallo” realisierter Kurzfilm zum Thema Gewalt: „Amok Impuls”. Beim ersten Euregionalen Jugendfilmfestival in Aachen landete der rund fünf Minuten lange Film in der Sparte Musikvideo auf dem ersten Platz. 250 Euro sprangen als Preisgeld heraus, die die Jungfilmer in ihr zweites Projekt investieren wollen.

Vor der Kamera standen bei den Dreharbeiten im Sommer Benjamin Hauch, Stefan und Jessica Fischer sowie Tobias Juchems. Die Musik stammte von den Rappern „G-Rays” und dem 15-jährigen Kevin Robert alias „FeedBack”. Unterstützt wurden die Darsteller von Filmemacherin Nadine Heller und Jugendzentrumsleiter Alexander Müller. Auch bei anderen Wettbewerben wie dem nordrhein-westfälischen Jungendkulturpreis soll der Film ins Rennen gehen.

„Schlüssel zum Glück” wird der zweite Musikclip heißen, der in Planung ist. Dafür wird noch ein junger Darsteller oder eine Darstellerin gesucht. Informationen dazu und zum Bezug von „Amok Impuls” gibt es unter Telefon 02404/93572.
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