Jugendfeuerwehr probt den Ernstfall

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Wie die „großen“ Vorbilder: Die Jugendfeuerwehr Broichweiden verrichtet einen „24-Stunden-Dienst“. Foto: Feuerwehr Würselen
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Wie die „großen“ Vorbilder: Die Jugendfeuerwehr Broichweiden verrichtet einen „24-Stunden-Dienst“. Foto: Feuerwehr Würselen

Würselen. Pünktlich zum Schichtwechsel haben 14 Mitglieder – darunter auch fünf Mädchen – der Jugendfeuerwehr Broichweiden ihren Dienst im Gerätehaus Broichweiden angetreten. Ähnlich wie die „großen“ Vorbilder wurden sie auf den Löschfahrzeugen eingeteilt.

Hautnah erlebten die zehn- bis siebzehnjährigen Jugendlichen eine 24 Stunden lange Schicht mit Ausbildungseinheiten sowie Wartungsarbeiten und vor allen Dingen natürlich „Einsätzen“ den Alltag eines Berufsfeuerwehrmannes.

So wurde auch die „Leitstelle“ durch jeweils zwei Jugendliche im Büro des Gerätehauses „gespielt“. Hier kamen die jeweiligen Notrufe an und die „Disponenten“ alarmierten die Kräfte per Rundspruchanlage und Alarmgong. Der erste „Alarm“ ließ nicht lange auf sich warten: Eine Katze, dargestellt durch ein Stofftier, galt es unter Zuhilfenahme einer Steckleiter aus einem Baum zu retten.

Ölspur und Brand in Schule

Es folgte das Beseitigen einer „Ölspur“. Dramatischer lautete die Meldung: „Zimmerbrand in der Grundschule Schulstraße“. Vor Ort drang dichter Rauch aus dem Schulgebäude. Einige Schüler wurden noch vermisst und von den Jugendlichen mit speziellen Übungsatemschutzgeräten ausgerüstet, in Sicherheit gebracht. Die „Verletzten“ wurden von den „Löschzwergen“ der Kinderfeuerwehr in Empfang genommen und versorgt. Die Kinder konnten dabei zeigen, was sie in den letzten Gruppenstunden bei der „Ersten Hilfe“ gelernt hatten. Mit einem Überdrucklüfter wurde das Schulgebäude entraucht.

Kurze Zeit später wurde dann eine in einem Hang gestürzte Person mit einem „Rettungsbrett“ schonend gerettet. Am Nachmittag galt es einen „Brand“ in einer Scheune zu löschen. Hierzu wurde „Löschwasser“ aus einem Teich entnommen.

Flugzeugabsturz

Ein „Flugzeugabsturz“ dargestellt mit brennenden Paletten wurde am Abend abgelöscht. Zum Ende der Schicht galt es im Gewerbegebiet „Aachener Kreuz“ eine Gefahrgutlage in den Griff zu bekommen. Dazu gingen die Jugendlichen mit „Schutzanzügen“ behutsam vor. Auch diese knifflige Aufgabe wurde von den Nachwuchskräften hervorragend gelöst.

Zum Ende des Berufsfeuerwehrtages konnten die Betreuer Michael Winands, Heidi Vasen, Frank Huppertz, Sascha Lürken und Bernd Wertz eine positive Bilanz ziehen. Davon überzeugte sich auch Löschzugführer Ralf Jüsgens.

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