Jugendbeirat setzt erste Akzente in Roda

Von: mabie
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Herzogenrath. Partizipation ist ein Schlüsselwort, das sich durch die aktuelle lokale Landschaft zieht wie ein roter Faden. Lange schon sind Eltern Mitbestimmer, auch Bürger haben hier und da das letzte Wort. Kinder und Jugendliche mit ins Boot zu holen, ist seit einigen Monaten Aufgabe des Jugendbeirates in der Roda-Stadt.

Seit 2012 ist er am Start und hat, neben der Pflege der eigenen Homepage als Kommunikationsplattform, sich erfolgreich für eine neue „Halfpipe“ auf der Skateranlage in Merkstein eingesetzt und wird künftig für ein monatliches Live-Musikprogramm sorgen.

Und noch bevor am 12. April „Das Filmdings“ mit den beiden Streifen „Transporter“ und „28 Days Later“ in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Aachen als künftig regelmäßiges Kinoprogramm startet, gibt es noch ein weiteres Projekt. Allerdings eines, von dem, wie die Jugendlichen im Jugendhilfeausschuss berichteten, sie „sehr wenig“ informiert wurden.

So wurde über die Stadtverwaltung ein Kontakt mit dem Institut für Elektrotechnik der Fachhochschule Aachen aufgenommen. Die dort für das Forschungsthema „Partizipation“ zuständige Professorin Dr. Claudia Mayer interessierte sich sehr für die Arbeit des Jugendbeirates. Ob das beim Jugendbeirat auf fruchtbaren Boden fiel, blieb offen.

Melanie Lückhoff und Sebastian Erdogan vom Vorstand formulierten es so: „Wir nehmen es zur Kenntnis, dass die Stadt Herzogenrath jemanden schicken möchte, mehr möchten wir nicht dazu sagen“. Auf die Arbeit im Beirat an sich angesprochen, meinte Sebastian Erdogan: „Wir fühlen uns schon so, dass wir etwas ändern können“. Dazu gebe es sieben bis acht sehr engagierte Mitglieder unter den insgesamt 13 jungen Menschen.

Kommunikation verbessern

Der Beirat beginnt zu laufen, allerdings hakt es noch etwas in der internen Kommunikation und mit der längerfristigen Mitarbeit. So spricht die Sitzungsvorlage zum Jugendhilfeausschuss von einer eher „unverbindlichen Teilnahme“ an den regelmäßigen Treffen. Die Arbeit komme dadurch ins Stocken und beispielsweise fehlende Absagen belasteten die Atmosphäre unter den Mitgliedern.

„Gleichwohl ist bei den engagierten Mitgliedern ein deutlicher Wolle zur Planung und Durchführung von konkreten Projekten und Vorhaben zu erkennen“, schließt die Vorlage. Freude gab es seitens der Ausschussmitglieder über die Arbeit des Beirates. Und wichtig sei, schloss zum Beispiel Renate Gülpen von der CDU, „dass diejenigen, die Interesse haben, bei der Sache bleiben“.

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